07.05.2018, 17:58 · Aktualisiert: 08.05.2018, 09:10

Ohne, dass du dich anstrengen musst.

Plastik ist schlecht für uns und unsere Umwelt, das wissen wir – und trotzdem sind wir oft zu faul, um etwas an unserem Konsumverhalten zu verändern.

Ein Blick auf die Plastikmüll-Statistiken aus den Jahren 2017 und 2016 macht deutlich, wie problematisch Plastik für die Umwelt ist: Allein durch Verpackungen produziert jeder Deutsche im Durchschnitt 37 Kilo Plastikmüll pro Jahr (Kölner Institut der deutschen Wirtschaft).

Allerdings werden nur rund 42 Prozent davon recycelt. Ein großer Teil des Plastiks landet im Meer. Das macht Seevögel und Meeressäuger krank (Unesco).

Es ist höchste Zeit, etwas zu ändern. Und es gibt einen Ort, an dem das besonders gut gelingt: im Badezimmer. Hier gibt es etliche Dinge, die sich ganz einfach durch eine umweltfreundlichere Version ohne Plastik ersetzen lassen.

1. Duschgel vs. Seifenstück

(Bild: Sebastian Schlecht)

Seifenstücke hingegen sind aus der Mode gekommen, dabei wirst du mit ihnen genauso sauber wie mit flüssigem Duschgel. Vielleicht musst du dich kurz umgewöhnen, denn so ein Seifenstück bedeutet: Du hast einen Klotz in der Hand, mit dem du dich einreibst.

Aber dafür kannst du in der Duschkabine komplett auf Plastik verzichten. Auch am Waschbeckenrad kann ein Stück Seife den Spender aus Plastik ersetzen. Mittlerweile gibt es in Drogerien auch mehr als drei Sorten Hand- und eine Sorte Kernseife: Immer mehr Hersteller geben ihre Duschgele auch als Seifen heraus. Du musst dich vielleicht also nicht einmal von deinem Lieblingsduft verabschieden.

2. Plastik Zahnbürste vs. Bambus Zahnbürste

(Bild: Sebastian Schlecht)

Damit du dein Leben lang mit einem strahlenden Lächeln durch die Welt gehen kannst, solltest du alle drei Monate deine Zahnbürste wechseln. Wenn das alle machen, bestehen die Wellen am Strand bald aus bunten Plastikstäbchen.

Zahnbürsten aus nachhaltigem und biologisch-abbaubarem Bambus sind eine umweltfreundlichere Alternative. Nur die Borsten der Bambusbürsten sind häufig aus weniger umweltfreundlichem Nylon, da es hierfür noch keine ideale abbaubare Lösung gibt. Aber: Immerhin keine Plastikstäbchen in Wellen!

3. Plastik-Wattestäbchen vs. Papier-Wattestäbchen

(Bild: Sebastian Schlecht)

Egal, ob du deine Gehörgänge vom Dreck der Großstadt befreien oder dir die Mascara von der letzten Nacht vom Augenlid wischen willst, eines ist sicher: Dafür brauchst du kein Plastik.

Die blauen Wattestäbchen sind in deinem Badezimmer überflüssig. Wattestäbchen aus Papier und Bio-Baumwollwatte sind definitiv die bessere Option – sie haben sogar den Vorteil, etwas stabiler zu sein. Du kannst mit ihnen also auf deinem Gesicht herumdrücken, bis du dunkelrote Punkte kriegst!

4. Bodylotion vs. Öl

(Bild: Sebastian Schlecht)

Eine gepflegte, weiche Haut ist wunderbar, schon klar. Nur eine Bodylotion zu finden, die nicht in einer Plastikflasche daherkommt, ist fast unmöglich.

Darum solltest du es mal mit Körperöl probieren. Direkt in der Dusche auf die feuchte Haut auftragen – und fertig. Natürliche Öle wie Mandel-, Jojoba- oder Kokosöl sind gut für die Haut. Und für die Umwelt. Außerdem bekommst du sie im Drogeriemarkt meistens in einer Glasverpackung. Nur nicht ausrutschen!

5. Mikroplastik vs. kein Mikroplastik

(Bild: Sebastian Schlecht)

Mikroplastik ist einer der fiesesten Übeltäter im Badezimmer, denn die kleinen Plastikteilchen sind für das menschliche Auge kaum sichtbar. Trotzdem sind sie in vielen Kosmetikprodukten wie Peelings, Duschgels, Lippenstiften und Sonnencremes zu finden.

Weil Kläranlagen die oft mikroskopisch kleinen Teile nicht aus dem Wasser herausfiltern können, landen sie direkt in den Gewässern. So schadet Mikroplastik nicht nur den Meeresbewohnern, sondern am Ende auch uns. Der filetierte Fisch, der sich zu Lebzeiten mit Plastik vollgefuttert hat, landet nämlich auf unseren Tellern. Um Mikroplastik aus deinem Badezimmer zu verbannen, greife zu zertifizierter Naturkosmetik. Die kommt ohne die Partikel aus.


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