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18.05.2018, 10:46 · Aktualisiert: 18.05.2018, 12:39

Schon eine ziemlich komische Idee.

Dass der Klimawandel real ist, gilt als erwiesen. Schadstoffe in der Atmosphäre sorgen für einen Anstieg der Temperaturen, das sorgt auch für eine Ausdehnung der Wassermassen in den Meeren. Die Folge: Der Meeresspiegel steigt.

Fast alle renommierten Umweltforscher bestätigen diese Entwicklung. Hier haben 15.000 Forscher eine gemeinsame Warnung verfasst. Hier hat eine offizielle US-Behörde den Wandel bestätigt. Und hier hat sich ein Professor die Mühe gemacht, US-Präsident Donald Trump den Klimawandel möglichst kinderfreundlich zu erklären.

Trump gilt trotzdem als Skeptiker – wenn nicht gar Leugner – des Klimawandels. Und steckt damit andere Politiker an.

Nun hat ein US-Abgeordneter eine ziemlich absurde Erklärung gefunden, warum der Meeresspiegel vermeintlich tatsächlich steigt. Mo Brooks ist Republikaner aus Alabama und sitzt im US-Kongress. Nun war er bei einer Anhörung zum Thema Erderwärmung. (The Guardian)

Seine Erklärung: Es fallen einfach immer wieder Steine ins Meer.

Ganze Küsten würden wegbrechen, zum Beispiel die White Cliffs im britischen Dover oder die Küste von Kalifornien, "wo Wellen gegen die Küsten schlagen". So käme es, dass immer mehr Geröll am Meeresgrund lande und entsprechend die Wassermassen verdränge.

Das alles verschiebt Wasser, das dann gezwungen ist zu steigen. Oder etwa nicht?

Dann behauptet Brooks auch noch, an den Polen würden die Eiskappen nicht schmelzen. Stattdessen würde wieder mehr Eis gefrieren. Das Gegenteil ist erwiesenermaßen der Fall:

Was lässt die Meeresspiegel wirklich steigen?

Steine und Geröll können es nicht sein – die paar Brocken reichen nicht aus, um die Weltmeere zu verdrängen. Was aber einen Effekt hat: die Temperatur.

Wasser dehnt sich bei Wärme aus. Da durch die Erderwärmung auch die Meere immer wärmer werden, steigt so der Meeresspiegel. Eisberge, die schmelzen, sind auch ein Resultat dieser Erwärmung. Das Schmelzwasser der Berge selbst sorgt hingegen nicht für einen Anstieg des Meeresspiegels.


Haha

Dieser Hund wird kein Weltmeister im Verstecken

18.05.2018, 09:57

"Habe großen weißen Hund verloren" 

Mit diesen Worten hat eine Frau im US-Bundesstaat Georgia nach ihrem entlaufenen Haustier gesucht. Nicht gerade eine besonders detailreiche Beschreibung, doch erfolgreich war sie am Ende damit trotzdem. (reddit)

Der reddit-User HamoneB postete ein Foto des Schildes auf der Plattform und nur wenige Meter daneben sitzt – ein großer weißer Hund: