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Grün

USA ab jetzt allein: Syrien tritt als letztes Land der Welt dem Pariser Klimavertrag bei

07.11.2017, 14:56 · Aktualisiert: 07.11.2017, 18:04

Das vom Bürgerkrieg zerfressene Syrien tritt dem Pariser Klimaabkommen bei. Das teilten Vertreter Syriens am Dienstag auf der gerade in Bonn stattfindenden Weltklimakonferenz mit. (SPIEGEL ONLINE)

Das heißt: Donald Trumps USA sind nun weltweit das einzige Land, dass dem Klimavertrag nicht beitreten will.

In dem Ende 2015 in Paris geschlossenen Abkommen haben sich die Länder der Erde verpflichtet, gemeinsam den Ausstoß von Treibhausgasen einzudämmen, um das Klima zu schützen. Auch die USA waren unter Ex-Präsident Barack Obama am Anfang dabei, Trump hatte den Vertrag jedoch gekündigt, als er Präsident wurde. (bento)

Die einzigen Länder, die wie die USA bis vor Kurzem nicht beim Klimaschutz mitmachen wollten: Nicaragua und Syrien.

  • Nicaraguas Regierung hatte Bedenken, dass das Abkommen nicht weit genug reicht. Mitte Oktober trat das Land dann doch dem Pariser Abkommen bei. (bento)
  • Nun hat sich auch Syrien entschieden, mitzumachen. Trotz Bürgerkrieg normalisiert sich das Land, große Teile sind wieder unter Kontrolle des syrischen Regimes. (bento)

Eine kaum noch existierende Regierung in einem zerfallenen Land unterzeichnet den Pariser Klimavertrag – Trump ist damit nun allein in der Welt.

Das Engagement zum Klimaschutz ist wichtig. So stark bedroht der Klimawandel die Umwelt:

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Aber: Für viele ist der Klimavertrag bislang nur symbolisch, denn die Ziele werden kaum eingehalten.

Die Zusagen zur Reduzierung von CO2 und anderen Schadstoffen sind nicht bindend, die einzelnen Länder müssen sich nicht unbedingt an die definierten Ziele halten. Perfekt ist der Vertrag also durchaus nicht – aber ein erster Schritt.

Auch Deutschland geht bislang nicht entschieden genug vor. Die selbst gesteckten Klimaziele für 2020 und 2030 wird Deutschland vermutlich nicht erreichen, ergaben jünst Zahlen des Umweltbundesamtes. (SPIEGEL ONLINE)


Future

In Berlin sollen die Mieten europaweit am stärksten steigen

07.11.2017, 14:47 · Aktualisiert: 07.11.2017, 17:27

Ein WG-Zimmer für 150 Euro? Das gehört inzwischen in die Kategorie "früher war alles besser". Berlin ist schon lange nicht mehr das abgewrackte aber liebenswerte Paradies für alle, die nichts haben, aber viel können

Okay, liebenswert ist es noch immer – aber inzwischen mit deutlich mehr Hochglanz als Ranz. Und das soll in den kommenden Jahren noch viel mehr werden.