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Grün

Forscher haben den Klimawandel untersucht. Spoiler: Es sieht nicht gut aus

25.04.2017, 09:59

Sie erklären die Probleme anhand eines Basketballspiels.

Der Klimawandel sorgt für einen Anstieg der Temperaturen – und damit ein Schmelzen der Polkappen (bento). Das sehen viele Forscher als erwiesen an. Schwerer herauszufinden ist eine zweite These: Der Klimawandel sorgt für immer extremeres Wetter.

Genau das haben Forscher nun in einer Studie untersucht, die am Montag im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) veröffentlicht wurde.

Es gibt zwei Hauptaussagen der Klima-Studie:

  1. Der Klimawandel sorgt für immer häufigere "extreme Wetterphänomene" rund um den Globus.
  2. Und die einzelnen Phänomene werden auch immer gefährlicher.

Wer war an der Studie beteiligt?

Insgesamt elf Forscher, unter anderem von der Stanford University, der NASA und der University of California.

Das sind die Folgen des Klimawandels:

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Wie haben die Forscher gearbeitet?

Sie haben mehrere Methoden miteinander kombiniert: Statistiken ausgewertet, Proben gesammelt, Computersimulationen genutzt.

Was sagt die Studie im Detail?

  • Nicht jedes Unwetter oder jede Rekordhitze ist von Menschenhand verursacht. Aber insgesamt lassen sich zunehmend immer mehr Wetterphänomene auf unseren Einsatz von Treibhausgasen zurückführen.
  • Der Einfluss des Klimawandels bezieht sich nicht nur auf die Polschmelze oder Hitzen in Afrika – er wirkt sich auf der gesamten Erde aus.
  • So erhöhe der Klimawandel an vielen Orten der Erde die Chance, immer neue Hitzerekorde oder extremere Unwetter zu erleben.
  • Die Forscher vergleichen das mit einem Basketballspiel: Wenn das Spielfeld stetig angehoben wird, wird es für Spieler immer einfacher, Körbe zu werfen.

Es lohnt sich, für die Forschung Lärm zu machen:


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