Bild: Pixabay; Montage: bento

Grün

Offizieller US-Bericht widersetzt sich Trump: Der Klimawandel ist real

04.11.2017, 12:03 · Aktualisiert: 04.11.2017, 12:03

Ihr könnt euch die Reaktion aus dem weißen Haus denken.

Das Weiße Haus wird von einem Skeptiker des Klimawandels regiert. Donald Trump glaubt nicht an die globale Erderwärmung – und er glaubt erst recht nicht, dass Menschen daran schuld seien sollen.

Nun kam der neue US-Klimabericht heraus. Und die von Trump beauftragten Wissenschafter stellen sich klar gegen ihren Chef.

Der Bericht wurde von Hunderten Wissenschaftlern aus 13 US-Bundesbehörden gemeinsam verfasst. Sie sehen den vom Menschen verursachten Klimawandel als klare Sache an. (Hier kannst du den Bericht einsehen)

Das sind die Kernthesen des Berichts:

1/12

Forscher gehen davon aus, dass unsere rasche Industrialisierung – Autoabgase, Fabriken und Massentierhaltung – für den Klimawandel sorgt. CO2 und Treibhausgase gelangen in die Atmosphäre und heizen sie so auf.

Die Forscher schreiben:

Es ist extrem wahrscheinlich, dass menschliche Aktivitäten die dominante Ursache der seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachteten Erwärmung ist.

Die Erderwärmung sorgt für einen Anstieg des Meeresspiegels, weil sich das Wasser der Ozeane ausdehnt. Auch immer extremere Wetterphänomene rechnen Forscher dem Klimawandel zu.

Das sind die Auswirkungen:

Getty Images/Ulet Ifansasti
dpa/Kay Nietfeld
Getty Images/Robertus Pudyanto
Getty Images/Allison Joyce
Getty Images/David McNew
dpa/Mario Hoppmann
EPA/Dennis M. Sabangan
1/12

Wie reagierte Trump auf den Bericht seiner eigenen Regierung?

Noch im Wahlkampf hatte er den Klimawandel als "Erfindung" abgestempelt, später hielt er sich beim Thema zurück. Die US-Umweltbehörde wurde trotzdem umgebaut, viele kritische Forscher entlassen. (bento)

Jetzt wurde der Bericht zwar nicht verhindert – aber nach Veröffentlichung auf jeden Fall heruntergespielt. In einer Erklärung aus dem Weißen Haus heißt es:

Das Klima hat sich geändert und ändert sich stets.
Raj Shah, Sprecher im Weißen Haus

Es die wahrscheinlich ehrlichste Antwort, die man liefern kann – wenn man zugleich nicht mutig genug ist, sich Fakten zu stellen.


Haha

Diese Online-Katze hilft dir gegen Stress

04.11.2017, 10:30

Es ist der Moment, der jede Kratzspur entschädigt: Wenn die Katze sanft schnurrend daliegt und es genießt, gekrault zu werden. Doch nicht immer ist die Mieze gut drauf und nicht alle können sich ein Haustier halten.

Wer trotzdem in den Genuss der zufriedenen Schnurrtöne kommen möchte, hat jetzt die richtige Seite dafür – eine virtuelle Katze.

Auf Purrli werden Schnurrgeräusche simuliert, so, als säße eine echte Katze im Raum.