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16.12.2017, 15:35 · Aktualisiert: 18.12.2017, 07:34

Dieses Jahr sind 1008 Eisberge in die Fahrtrinnen von Schiffen im Nordatlantik gedriftet – 2016 waren es "nur" 687 Eisberge. Und selbst das waren schon viele. Nach Angaben der US-Küstenwache ist es das vierte Jahr in Folge mit solchen außergewöhnlich hohen Mengen an Eisbergen. (Time)

Der Grund für die starke Zunahme ist der Klimawandel.

Die meisten Eisberge brechen in Grönland von großen Eisflächen ab.

  • Die Erderwärmung lässt dort das Eis schmelzen.
  • Auch immer extremere Stürme sorgen für den Eisbruch.

Die Eisberge treiben dann gen Süden – in die Fahrtrinnen von Schiffen. Im Schnitt treiben jährlich etwa 500 Eisberge in die südlichen Gewässer. Seit 1900 gab es 18 Jahre, die schlimmer waren als 2017.

Forscher sind besorgt: Denn die Mehrheit der schlimmen Jahre fand in jüngster Zeit statt.

Wahrscheinlich wird auch dieser Negativrekord von 2016 in einigen Wochen überholt werden:


Fühlen

Meine Freunde denken, Sex zwischen Frauen sei kein richtiger Sex. Das nervt!

16.12.2017, 15:00 · Aktualisiert: 16.12.2017, 10:03

Als Bisexuelle muss ich mich ständig erklären. Haben wir diese Zeit nicht längst überwunden?

Wenn ich mich als bisexuell oute, reagiert fast nie jemand negativ. Das Anstrengende am Outing ist eher, dass ich ständig erklären muss, warum Sex mit Frauen genauso schön ist wie mit Männern. Denn Heterosexelle gehen oft davon aus, dass Frauen bei queerem Sex etwas fehlt. Etwas, das in ihrer Welt selbstverständlich dazugehört: etwas Hartes, ein Penis.