Grün

Die Wahrheit in einer Grafik: So stark erwärmt sich die Erde

19.01.2017, 13:54

Der Klimawandel bringt uns seit drei Jahren jedes Jahr eine neue Schlagzeile:

  • 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! (Nasa, 2015)
  • 2015 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! (Nasa, 2016)
  • 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! (Nasa, 2017)

Es ist einfache Wissenschaft: Jahr für Jahr steigt die globale Durchschnittstemperatur. 2016 überbot 2015 überbot 2014 mit Hitzerekorden.

Und auch mit Blick auf die vergangenen Jahrzehnte wird deutlich, dass die Erderwärmung real ist.

Dieser Tweet zeigt den Klimawandel in einer einfachen Grafik:

Die Zahlen stammen von der Nasa. Demnach war es 2016 auf der Erde im Schnitt 0.94 Celsius Grad Celsius wärmer als im Durchschnitt für das vergangene Jahrhundert. Das klingt erst mal nicht viel, wird aber in der längeren Betrachtung bedrohlich: Warme Erdphasen gibt es immer wieder – aber laut der Nasa steigen die Temperaturen seit der letzten Eiszeit zehn Mal schneller.

Der Nasa-Klimaforscher Gavin Schmidt sagte "Bloomberg": "Der Plant erwärmt sich und wir haben auch eine ziemlich gute Idee, warum: Weil wir unsere Treibhausgase nicht so stark reduzieren wie wir sollten."

Der Klimawandel hat bereits im Sommer Hitzerekorde verursacht. Hier erfährst du mehr über die Hintergründe:

Die Nasa steht mit ihrer Schlussfolgerung nicht alleine. Die Uno-Weltwetterorganisation WMO, die US-Umweltbehörde NOAA, die japanische Wetter-Agentur und das britische Meteorologische Institut kommen alle zum gleichen Schluss: 2016 war das wärmste Jahr überhaupt. Und dieser Wandel ist menschengemacht.

Auch auf die Arktis wirkt sich der Klimawandel aus:


Gerechtigkeit

Was eine Geflüchtete den mächtigsten Managern der Welt erzählt

19.01.2017, 13:21 · Aktualisiert: 19.01.2017, 16:48

"Da sitzen Männer in Anzügen auf einem Wirtschaftstreffen – und fangen an zu weinen."

Davos. Ein kleiner Kurort in der Schweiz wird einmal im Jahr zum wichtigsten Pilgerort für Wirtschaftsbosse, Bankenchefs und Politiker aus aller Welt. Beim Weltwirtschaftsforum kommen sie zusammen und diskutieren über aktuelle globale Fragen. Es geht um Handelsbeziehungen, den Kampf gegen den Klimawandel und darum, wie man zum Beispiel den Konflikt in Syrien lösen kann.

Theoretisch. Praktisch ist es vor allem ein Netzwerktreffen.

Auch die Uno-Flüchtlingshilfe ist in Davos vertreten – und setzt Manager und Geflüchtete aus aller Welt an einen Tisch. Eine davon ist Yusra Mardini.