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Grün

Weiter als Deutschland: Italien hat Kohleausstieg beschlossen

01.11.2017, 07:49 · Aktualisiert: 01.11.2017, 15:11

Italien will sich von der umweltschädlichen Kohlekraft verabschieden. Zwischen 2025 und 2030 soll der Ausstieg vollzogen werden. (CleanTechnica)

Das will Italien in seiner nationaler Energiestrategie vorstellen, die am 10. November veröffentlicht werden soll. Das Wirtschaftsministerium gab in einer Mitteilung die Pläne zum Kohleausstieg schon vorab bekannt.

Schafft Italien den Kohleausstieg, hat es Deutschland einiges voraus: Hier ist sich die Regierung über das "Ob" und "Wann" bislang nicht einig.

  • Italien hat derzeit neun Kohlekraftwerke.
  • Bei fünf davon ist die Abschaltung bereits geplant.
  • Damit der Ausstieg insgesamt gelingt, will Italien 2,3 bis 2,7 Milliarden Euro für neue Energieprojekte investieren.

Aktivisten von Greenpeace behaupten, das Umdenken in der italienischen Politik gehe vor allem auf sie zurück. Umweltaktivisten hätten seit Jahren auf die schädliche Kohle hingewiesen – und Werbung für Erneuerbare Energien gemacht.

Allerdings fällt es Italien auch nicht schwer, diesen Schritt zu gehen. Nur 15 Prozent des Stroms kommen aus Kohlekraftwerken. Insgesamt ist das Land stark von anderen Ländern abhängig: Fast 80 Prozent der Energie werden laut Auswärtigem Amt importiert.

Die mögliche Jamaika-Koalition berät auch über den Kohleausstieg. So realistisch ist es derzeit:


Future

Dunja Hayali hat 95 Thesen für eine bessere Zukunft entworfen

31.10.2017, 17:22 · Aktualisiert: 01.11.2017, 15:09

Am 31. Oktober ist Reformationstag, ein bundesweiter Feiertag. Und die meisten von uns wissen auch, warum wir feiern – da war irgendwas mit Luther, irgendwas mit diesen 95 Thesen, die er an eine Kirche genagelt hat. (Wir erinnern uns, damals, im Reli-Unterricht. Falls nicht: Klick hier.)

Doch nur die wenigsten von uns verbringen wohl tatsächlich den Tag damit, sich an Luther zu erinnern und darüber zu sinnieren, was er für die evangelische Kirche und für die Geschichte getan hat. 

Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali hat einen Weg gefunden, den heutigen Reformationstag in unsere Zeit zu befördern. Auf Facebook veröffentlichte sie einen langen Post – mit 95 eigenen Thesen, Thesen "für eine bessere Zukunft".