Bild: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

13.04.2018, 18:18

Endlich!

Allein in Hamburg werden jedes Jahr 60 Millionen Einwegbecher aus Pappe verbraucht. Verschiedene Versuche, die Müllproduktion einzudämmen gibt es bereits – jetzt soll ein einheitliches Mehrwegsystem das Problem bekämpfen. (Hamburger Abendblatt)

Die Mehrwegbecher aus recyclebarem Plastik kommen von dem Unternehmen Recup, das von der Hamburger Umweltbehörde mit bis zu 30.000 Euro unterstützt wird. Bei der bereits laufenden Kehrwieder-Aktion, an der knapp 300 Cafés und Bäckereien teilnehmen, bringen Kunden ihren eigenen Mehrwegbecher mit – das fällt bei dem neuen System jetzt weg.

Wie funktioniert das Recup-System?

Beim Kauf des Coffee-to-go kann der Becher gegen ein Pfand von einem Euro ausgeliehen werden und später in jedem teilnehmenden Café wieder abgegeben werden. Wer sich für die Mehrweg-Variante entscheidet, erhält dabei zusätzlich einen Rabatt auf den Kaffee. Der Deckel ist nicht Teil des Pfandsystems, es gibt aber einen Mehrweg-Deckel zu kaufen – der muss dann aber selbst zu Hause gespült werden.

Wo gibt es die Mehrwegbecher?

Deutschlandweit gibt es Recup jetzt in elf Städten und Regionen, darunter auch Berlin, München und Köln. Dort nehmen insgesamt 850 Anbieter nehmen teil. In Hamburg gibt es die Mehrwegbecher zum Start in rund 20 Cafés und Bäckereien – welche genau das sind, steht auf der Webseite von Recup oder in der App des Unternehmens.


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9 Jodel, die dich sofort an das letzte Hurricane-Festival erinnern

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Ja, es dauert noch, bis wir unsere Zelte schultern können, um zu den Festivals der Republik zu fahren. Aber wir freuen uns jetzt schon drauf, schließlich stehen die meisten Line-ups und die letzten Freunde kaufen ihre Tickets. 

Zeit also, um der Wochenenden zwischen Zelt und Bühne zu gedenken. Erinnert sich noch jemand daran, dass im vergangenen Jahr eine Frau auf der Nature One ein Kind zur Welt gebracht hat? (bento) Oder an das Hurricane Baby?