Bild: Riza Azhari/Pacific Press via ZUMA Wire/dpa

13.04.2018, 10:43 · Aktualisiert: 13.04.2018, 12:19

Nun will die Behörde eine Kampagne starten.

Im Februar war an der südspanischen Küste ein Pottwal gestrandet – jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, woran er gestorben ist: an Plastikmüll im Verdauungstrakt.

Der etwa zehn Meter lange Wal war am Strand von Cabo de Palos in der Region Murcia angespült worden. Daraufhin führten Mitarbeiter einer Auffangstation für Wildtiere eine Autopsie durch. Dabei fanden sie im Verdauungstrakt rund 29 Kilogramm Müll, das meiste davon Plastik. (CNN)

Weil der Pottwal den Müll, bestehend aus Plastiktüten, Netzen und sogar ein Wasserkanistern aus Plastik, nicht verdauen konnte, entzündete sich sein Bauchfell. Am Ende brach das gesamte Verdauungsystem des Tieres zusammen und das Tier starb.

Nach eigenen Angaben wollen die Behörden in Murcia nach Bekanntgabe des Autopsieergebnisses eine Kampagne starten, um die Strände der Region zu säubern.

Erst vor kurzem war bekannt geworden, dass ein riesiger Müllstrudel im Pazifik noch größer als angenommen ist. Dort treiben knapp 80.000 Tonnen Plastik auf einer Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern – etwa der 4,5-fachen Fläche von Deutschland. (SPIEGEL ONLINE)


Musik

Kollegah und Farid Bang gewinnen Echo – trotz Antisemitismusvorwürfen

13.04.2018, 08:56

Die Reaktion: Pfiffe aus dem Publikum.

Die Rapper Kollegah und Farid Bang haben einen Echo gewonnen – trotz Antisemitismusvorwürfen. Am Donnerstagabend gewannen sie den Preis in der Kategorie Hip-Hop/Urban National. Im Zentrum der Kritik steht die Textzeile "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen".

Ist das nur eine geschmacklose Songzeile oder Ausdruck einer judenfeindlichen Haltung? Darüber war im Vorfeld der Preisverleihung viel gestritten worden. Letztendlich entschieden sich die Macher des Echo, die beiden Rapper nicht von der Verleihung auszuschließen.