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Grün

Die Osterinseln bekommen ein riesiges Naturschutzgebiet

06.09.2017, 08:50 · Aktualisiert: 06.09.2017, 08:59

Die Osterinsel liegt weit entfernt vom Festland, mitten im Pazifik. Bislang kommen die meisten Besucher vor allem, um die berühmten Stein-Statuen auf der Insel zu bewundern. Doch in Zukunft könnte schon die (nicht ganz einfache) Anreise ein Highlight sein.

Denn die Bewohner stimmten dafür, im Pazifik das bislang größte Naturschutzgebiet Südamerikas einzurichten.

Es soll doppelt so groß wie Deutschland sein. 

Neben dem Naturschutz ging es den indigenen Einwohnern auch darum, ihre traditionelle Lebensweise zu schützen. In einer Volksabstimmung stimmten die 642 Vertreter der Bevölkerung deshalb auch dafür, den traditionellen Fischfang unter Schutz zu stellen. 

  • Zukünftig darf in dem Gebiet nur noch mit kleinen Booten gefischt werden. 
  • So soll die Umwelt geschont und die Tradition der Inselbewohner bewahrt werden.
Die Entscheidung gibt den Ureinwohnern die Möglichkeit, Tourismus, Fischfang und Wissenschaft miteinander zu versöhnen.
Marcelo Mena, Umweltminister von Chile

Das Umweltministerium von Chile kündigte bereits ein, die Pläne zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass sie auch tatsächlich umgesetzt werden. Die Osterinsel gehört zum Staatsgebiet Chiles. 

Die Abstimmung war für die Mitte-Links-Regierung Chiles auch wichtig, weil sie demonstrieren sollte, dass die Lebensgewohnheiten indigener Gruppen respektiert und geschützt werden. Die Bewohner der Osterinsel haben diese Chance offensichtlich genutzt.

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