01.01.2018, 14:28

Bei Umweltschützern hat Bitcoin keinen besonders guten Ruf: Die Kryptowährung verbraucht enorme Mengen Strom für das Mining, bei dem die Transaktionen mathematisch abgesichert und nebenbei neue Bitcoin berechnet werden. Schlimmer noch: Die Rechner dafür stehen dort, wo der Strom besonders günstig ist – oft in China, wo der Strom aus Kohlekraftwerken kommt. (Bloomberg)

Der Hacker und Künstler Julian Oliver zeigt, dass es auch anders geht: "Harvest" heißt sein Projekt, für das er Strom mit einem kleinen Windrad erzeugt und damit einen Mining-Rechner betreibt. Er berechnet damit Zcash, eine der zahlreichen Bitcoin-Alternativen.

Das Geld behält Julian Oliver nicht für sich: Die Einnahmen will er spenden, an Klimaforscher in den USA, die seit der Wahl von Donald Trump besonders unter Druck stehen. In den ersten zehn Wochen sind rund 620 Dollar zusammen gekommen, die nun an Non-Profit-Organisationen ausgezahlt werden sollen.

Die kleine Windkraftanlage steht seit September in der schwedischen Kleinstadt Skövde. Das dortige Kunstmuseum hat das Projekt in Auftrag gegeben. "Harvest" sei ein voll funktionstüchtiger Prototyp, schreibt John Oliver: Hunderte solcher Anlagen könnten an den windigsten Orten der Welt stehen und Einnahmen für die Klimaforschung generieren.


Today

Nordkorea droht den USA mit Atomwaffen

01.01.2018, 12:10

Das Jahr 2018 startet mit einer Drohung: Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un hat die USA vor einem Angriff auf sein Land gewarnt. Die Atomwaffen Nordkoreas könnten die USA erreichen, sagte er in seiner Neujahrsansprache.