Bild: EPA/BALAZS MOHAI HUNGARY OUT

Musik

Sia wird mit Nacktbild erpresst und veröffentlicht es lieber gleich selbst

07.11.2017, 11:59 · Aktualisiert: 07.11.2017, 17:55

Es ist nur ein verwackeltes Foto, doch es zeigt, wie wenig sich nach den vergangenen Wochen in der Unterhaltungsbranche verändert hat. Das Bild zeigt den nackten Po von Sia – offensichtlich wurde es heimlich und ohne Wissen der Sängerin aufgenommen. Bekannt geworden ist es jetzt, weil Sia es selbst veröffentlicht hat.

Ihren Fans auf Twitter schrieb sie: "Jemand versucht Nacktbilder von mir an meine Fans zu verkaufen. Spart euer Geld, hier ist es kostenlos."

Die sarkastische Nachricht und das Veröffentlichen der Fotos zeigen, wie souverän Sia mit der Situation umgeht.

Gleichzeitig beweist es aber auch, wie hilflos die 41-jährige Sängerin trotz der großen Unterstützung ihrer Fans in dieser Situation ist. Hätte sie die Bilder nicht selbst freigeben, wären sie vermutlich wenig später in Klatschmagazinen oder auf Onlineportalen aufgetaucht.

Dass über dem unscharfen Bild "Client Preview" steht, demonstriert, wie zynisch und kommerziell die unbekannten Anbieter mit dem Selbstbestimmungsrecht von Frauen umgehen. Sexismus, aber als Geschäftsmodell. Wer nicht öffentlich entblößt werden will, muss dafür noch zahlen. Trister Höhepunkt: Um das Bild zu schützen, haben die Anbieter sogar noch ein eigenes Wasserzeichen hinzugefügt.

In der Unterhaltungsbranche kommt es immer wieder zu ähnlichen Fällen und Erpressungsversuchen. Als 2014 zahlreiche iCloud-Konten von Prominenten gehackt wurden, tauchten kurze Zeit zahlreiche Nacktbilder von Schauspielerinnen und anderen Künstlern auf – darunter auch von Jennifer Lawrence.

Lawrence machte damals klar, dass Selbstbestimmung keine Frage der Prominenz ist:

Nur weil ich in der Öffentlichkeit stehe, heißt das nicht, dass ich so etwas will. Es ist mein Körper, und es muss meine Entscheidung sein.
Jennifer Lawrence

Haha

Wenn du "Thor" sehen willst und plötzlich ALLE Hauptdarsteller das Kino crashen

07.11.2017, 11:20 · Aktualisiert: 07.11.2017, 18:01

Und dann den Film als absurdes Theaterstück nachspielen.

Zwei bis drei Mal im Jahr ist es für Comicfans wie Weihnachten – dann kommt ein neuer Marvel-Film in die Kinos. In diesem Jahr waren das erst die "Guardians of the Galaxy", dann der neue "Spider-Man" und nun läuft seit vergangener Woche der dritte Teil von "Thor"

In "Thor: Tag der Entscheidung" muss der Donnergott (Chris Hemsworth) gegen seine böse Schwester Hela (Cate Blanchett) kämpfen. Ziemlich geil: Der unglaubliche Hulk (Mark Ruffalo) und der fiese Loki (Tom Hiddleston) begleiten ihn bei seinem Kampf um Asgard.

Und dann sitzt du als Fan im Kino, bist so richtig heiß auf den Film – und plötzlich wird die Leinwand schwarz und der Comedian James Corden kommt herein.