Bild: Getty Images/Timur Emek

Musik

"Wa-oh-wa-oh": Diese Sequenz steckt in fast jedem Song – und du hast es nie gemerkt

29.08.2016, 16:44

Justin Bieber tut es. Katy Perry ebenso. Chris Brown, One Direction, Nicki Minaj, Carly Rae Jepsen – sie alle haben etwas gemeinsam: den "Millennial Whoop".

Der Musikmanager Patrick Metzger beschreibt das Phänomen in seinem Blog "The Patterning": Die Melodie der Sequenz bewegt sich zwischen dem dritten und fünften Ton einer Dur-Tonleiter, der Text dazu lautet häufig "Wa-oh-wa-oh", wie Metzger schreibt. Selbst wer das nicht versteht, hat es auf jeden Fall schön gehört. Wie verbreitet das Phänomen ist, lässt dieses Video der Website Quartz erahnen.

Demnach ist der "Millennial Whoop" quasi das McDonald’s der Musikbranche: Fast alle haben sich dort schon mal bedient, auch wenn es nicht jeder zugeben mag. "Das Muster ist unverkennbar, wenn man es hört", schreibt die Website "Quartz". "Sobald man es tut, begreift man, dass man es zuvor in unzähligen anderen Liedern gehört hat."

Ab der vierten Sekunde: „Wa-oh-wa-oh“

Wie kommt das? Um sich gut verkaufen zu lassen, muss Musik massenkompatibel sein. Da hilft es, auf Bewährtes zu setzen. Das hat schließlich schon Marktreife bewiesen und verringert den Aufwand beim Komponieren.

(Bild: YouTube/Quartz)

Schwierig wird es nur, wenn sich ein Lied als Plagiat herausstellen sollte. Und genau darin liegt der Charme des "Millennial Whoop", schreibt Metzger: Für die mehrfache Wiederholung zweier Noten könne niemand ein Urheberrecht geltend machen – also kann man es auch nicht verletzen. Ansonsten könnte es teuer werden: Justin Timberlake etwa soll bei "Cirque du Soleil" abgekupfert haben und wurde auf mindestens 800.000 Dollar verklagt.

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Musik

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29.08.2016, 16:37 · Aktualisiert: 29.08.2016, 21:49

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