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Musik

Sieben Alternativen zu Major Lazer: So klingt Global Bass ohne Pop

27.10.2015, 15:07 · Aktualisiert: 12.04.2016, 14:22

Major Lazer? Sind das nicht die, die Trap, Moombahton und Kuduro zusammen mit einer dicken Portion klebrigem Pop durch den Wolf drehen und mit dieser explosiven Mischung Namens "Watch out for this" die Charts stürmten? Wir zeigen euch, wie gut es klingt, den Pop einfach wegzulassen, und stellen ein paar Acts aus der Global-Bass-Szene vor.

Symbiz Sound 


Symbiz Sound, die deutsch-koreanische Ghetto-Bass-Band aus Berlin deckt mit ihrer Musik das Dach ab. So klischeebeladen dieser Spruch auch sein mag, auf Symbiz’ "Future Dancehall" trifft er zu. Wo immer sie hinkommen, brennt die Hütte. Und sie kommen an viele Orte, denn sie sind ein weltweit gebuchter Act. Kein Wunder, wenn ihr uns fragt.


Schlachthofbronx

"Munich Bass" nennen die Musiker aus dem Münchner Schlachthofviertel ihren hybriden Stil. Schlachthofbronx verwursten Ghetto Tech, Kuduro, Baile Funk, Trap und sogar bayerische Volksmusik zu einer bassig-globalen Melange, die wie für das Blogrebellen-Motto "Don’t Call It World" gemacht zu sein scheint. Seit sie 2009 auf der Bildfläche erschienen, sind sie aus dem globalen Bass-Movement nicht mehr wegzudenken.


Marsimoto



Häh? Was soll denn der Helium-Rapper mit der Vorliebe für pflanzliche Entspannungsmittel in dieser Liste? Marsis Beats sind oftmals sehr viel näher an Global Bass als an klassischem Hip-Hop. Und durch exzessiven Effekteinsatz verfremdete Stimmen kann man auch bei Major Lazer und Co. immer wieder hören. Selbst das Energielevel ist ähnlich hoch. 
Sogar wenn Marsimoto von Wellness rappt.


Buraka Som Sistema

"Harter Arsch" - so ungefähr lautet die deutsche Übersetzung von Kuduro, dem bevorzugten Stil des Buraka Som Sistema aus Lissabon, bei dem sich auch Major Lazer gerne für ihre Tunes bedienen. Kein Wunder, Kuduro ist eine Mischung aus House und den traditionellen angolanischen Musikrichtungen Semba und Zouk, die ein einziger, unentrinnbbarer Imperativ ist. Die Botschaft: TANZ!


Skip&Die

Skip&Die schaffen das Kunststück, musikalisch ziemlich Anspruchvolles zu machen, das auf dem Floor genauso funktioniert wie auf der heimischen Couch. Die holländisch-südafrikanische Band bedient sich bei vielen aktuellen Weltmusikstilen von Dancehall bis Cumbia. Ihr "Love Jihad" rockte unsere komplette Redaktion, was eher selten geschieht und gerne als Qualitätsmerkmal verstanden werden darf.


Grodio

Grodio ist ein Münchner Musiker, der uns seit Jahren in Freundschaft verbunden ist und dessen Tracks wir immer wieder featuren. Und mit was? Mit Recht! Er gehört zu den wenigen Musikern, die Moombahton produzieren, der nicht nervt oder quietscht und bei aller Affinität zu Popmusik immer clubtauglich und angenehm zu hören ist. Checkt den Mann aus, er verdient die Weltherrschaft. Definitiv.


Chase & Status

Chase & Status haben schon mit Nile Rodger, Skrillex und Major Lazer zusammengearbeitet und schaffen es in UK durchaus mal in die Charts. Uns hat es vor allem ihr "International" angetan, das den unverwüstlichen Neunziger-Ragga-Klassiker "The Stopper" von Cutty Ranks durch den Samplewolf dreht, dass es eine wahre Freude ist. Da können wir auch mal die Sirenen verzeihen!


Exklusiver Global Bass Minimix zum Artikel von den Blogrebellen für bento

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Die Berliner Blogrebellen bloggen bei bento mit viel Liebe und Herz zum Thema Musik. "Remixing Culture everyday" lautet das Motto - und das spürt man auch.