Musik

Warum Max und Jonas der Tochter von Frauke Petry einen Song geschrieben haben

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11.01.2018, 16:47 · Aktualisiert: 17.01.2018, 10:44

Es gibt diese Partys, die einen sofort fühlen lassen: Du bist auch keine 21 mehr. Dann gibt es Rotschweinschorle, Salat und Panna Cotta statt Bier aus Senfgläsern. Es beschleicht einen die Sicherheit, dass man langsam älter wird, dass die Leichtigkeit des Seins vielleicht ein bisschen fehlt und am Ende des Abends sagt man sagt wehmütig Sätze wie diesen hier: "Früher haben wir oft gekotzt."

Kaum jemand besingt diesen Zustand so unterhaltsam wie Max Kennel und Jonas Meyer, Poetry Slammer aus Stuttgart. Seit 2012 treten sie gemeinsam unter dem Namen Das Lumpenpack auf. Ihre Lieblingsthemen: schlechte Partys, älter werdende Freunde – und die AfD.

Max: "Es ist so salonfähig geworden, eine wirklich beschissene Haltung zu haben. Plötzlich muss man sagen, wenn man eine normale Haltung hat." Dagegen singen die beiden an, weil sie Menschen wie Frauke Petry so richtig ärgern wollen, wie sie sagen. Zum Beispiel mit solchen Zeilen:

Eva Petry
Man muss nich' wie seine Eltern werden
Doch ganz ehrlich, ich glaube nicht daran
Eva Petry
Wo ein Apfel fällt, steht immer auch ein Stamm


Im Video zeigen die beiden, wie das geht mit der Gesellschaftskritik.


"Die Zukunft wird groß" ist das dritte Album von "Das Lumpenpack". Ende Januar 2018 sind sie auf Deutschlandtour.


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