Bild: dpa / David Young

12.06.2018, 14:24

Das Konzert-Drama hat voraussichtlich ein Ende. Buhu.

Das wars: Das Ed Sheeran-Konzert in Düsseldorf wird voraussichtlich nicht stattfinden. Am 13. Juni stimmt der Düsseldorfer Stadtrat darüber ab, ob der britische Musiker am 22. Juli auf dem neuen Open-Air-Gelände spielen darf.

Nach den Grünen verkündete jetzt auch die CDU-Ratsfraktion, bei der Abstimmung gegen das Ed-Sheeran-Konzert zu stimmen.

Somit schrumpft die Zahl der Befürworter, es wird am Mittwoch keine politische Mehrheit für das Konzert mehr geben. Der Kreisvorsitzende Thomas Jarzombek bemängelte die Lage wie folgt (SPIEGEL ONLINE):

Es gibt einfach noch zu viele offene Fragen, die unter dem Druck der Zeit nicht beantwortet werden können.

Die CDU kritisierte unter anderem das Sicherheitskonzept für das neue Konzertgelände, das am 5. Juni vorgestellt wurde. Ursprünglich sollte das Areal an der A44 erst 2019 frei gegeben werden, 85.000 Besucher sollen auf das Open-Air-Gelände passen. Eines der Mankos: Es soll nur rund 10.000 Parkplätze geben. Auch Panikforscher rieten angesichts der kurzen Zeit, in der das Gelände konzerttauglich gemacht werden soll, davon ab, Ed Sheeran dort spielen zu lassen. (bento)

Nachdem das Konzert wegen des Vogelschutzes und Gefahr durch Fliegerbomben schon von Essen-Mülheim nach Düsseldorf verlegt worden war, hörten die Querelen trotzdem nicht auf. (Rheinische Post)

Auch in Düsseldorf gab es Probleme mit dem Naturschutz.

Denn eigentlich hätten für das Konzert 104 Bäume gefällt werden müssen, 60 Bäume wurden vorab schon umgesetzt. Dagegen protestierten Naturschützer und Anwohner. Auch das sind für Grüne und CDU Gründe, sich gegen das Konzert zu entscheiden.

Und wie geht es jetzt weiter?

Die endgültige Entscheidung wird Mittwoch bekanntgegeben, aber es sieht nicht gut aus für Fans von Ed Sheeran. Die Show ist ausverkauft – ob die 85.000 Menschen ihr Geld zurück bekommen, ist noch nicht klar.


Future

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12.06.2018, 14:13 · Aktualisiert: 12.06.2018, 14:51

Endlich!

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Wie können wir mit Handys umgehen, ohne unser Studium zu verzocken?