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Musik

Musik-o-mat: Welche Partei passt zu deinem Musikgeschmack?

10.08.2017, 16:35 · Aktualisiert: 13.08.2017, 15:38

"I want to ride my bicycle, I want to ride my bike" – na, welche Partei hat diesen Song von Queen wohl auf ihrer Playlist? Ding ding ding! Richtig, die Grünen natürlich.

Aber mit wem geht es – zumindest nach eigener Einschätzung – "Schritt für Schritt ins Paradies"? Und welche Partei hat Taylor Swift als geheime Vorliebe

All das haben nun die SPD, CDU, FDP, Grünen und Linke verraten – in ihren offiziellen Playlists. Und du kannst deinen Musikgeschmack damit abgleichen:

Im "Musik-o-mat" vom Streamingdienst Deezer.

Deezer hat den Parteien einen Fragenkatalog geschickt. Auf jede der 17 Fragen musste mit einem Song geantwortet werden. Zum Beispiel: 

  • "Welcher Song ist ein absoluter Ohrwurm?" (CDU: "Atemlos" von Helene Fischer)
  • "Was ist das ultimative Liebeslied?" (FDP: "Ein Kompliment" von den Sportfreunden Stiller) oder
  • "Wenn Ihre Wahlkampagne einen Song hätte, welcher wäre das?" (Grüne: Harder, better, faster, stronger" von Daft Punk)

Die Ergebnisse hat das Portal ausgewertet und zu eigenen Playlists zusammengefasst. Zu jeder Partei gibt es nun eine eigene. 

Los geht's mit der CDU:

Die deutsche Nationalhymne beschreibt die Partei nach eigener Aussage am besten, die alternative Pop-Hymne ist für sie "Auf uns" von Andreas Bourani (das hat die CDU mit SPD und FDP gemeinsam) und der Lieblingssong von Angela Merkel ist das Volksmusik-Lied "Wir lieben die Stürme" von Ronny.

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.
Songtext aus "Deine Schuld" von den Ärzten

Als Soundtrack zur Wahlkampagne wünscht sich die CDU "Deine Schuld" von den Ärzten, gepumpt wird zu "Thunderstruck" von ACDC, der Guilty-Pleasure-Song ist "Shake it off" von Taylor Swift.

Kannst du die Partei nur am Wahlkampf-Spruch erkennen? Mach den Test:

Das hört die SPD:

Die SPD sieht sich eindeutig "Auf der guten Seite" – der Song soll die Partei am besten beschreiben. Und die Partei nimmt sich Großes vor. Der Song zum Wahlprogramm: "Unfuck the world". Das ist eine Ansage.

Zu Macklemore kommt die Wahlparty in Schwung – bei "Angie" von den Rolling Stones würde die Stimmung aber sofort abstürzen. Und natürlich ist auch ein Song von Klaas Heufer-Umlaufs Band Gloria in der Playlist. Er ist schließlich ein bekennender SPD-Anhänger.

Die Playlist der FDP:

Auf der FDP-Wahlparty laufen die Kalkbrenners – aber als Ohrwurm haben alle eigentlich Coldplay. Ganz im Geheimen hören sie ohnehin Miley Cyrus.

Das Ziel der FDP für die Bundestagswahl ist: "Alles neu". Dementsprechend ist das Lied von Peter Fox der Song zu ihrer Kampagne.

Der Parteivorsitzende Christian Lindner hört am liebsten den Synthie-Pop-Song "Better than love" von Hurts.

Das läuft bei den Grünen:

Auch die Grünen sind ziemlich begeistert vom eigenen Wahlprogramm. Das Motto: "Harder, better, faster, stronger". Ob der gewählte "Schlager-Song" so wirklich in seine Kategorie passt - na ja. Aber zur Partei auf jeden Fall: "Bein' green" von Kermit dem Frosch. 

Pop-Nationalhymne für Deutschland ist bei den Grünen Jan Böhmermanns "Be Deutsch".

I want to ride my bicycle, I want to ride my bike.
Songtext aus "Bicycle Race" von Queen

Der Ohrwurm-Song der Grünen ist zugleich ihr verkehrspolitischer Dauerbrenner.

Und hier sind die Linken-Hits:

Die Linke findet offenbar, dass Deutschland in einem ziemlich beschissenen Zustand ist: Ihre Pop-Hymne für Deutschland ist das Anti-Nazi-Lied "Schrei nach Liebe" – und der Song zum Wahlprogramm ist "Hurra, die Welt geht unter" von K.I.Z.

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe. Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit.
Songtext aus "Schrei nach Liebe" von den Ärzten

Überhaupt ist ziemlich viel neuere deutsche Musik dabei: "Ahnma" ist der HipHop-Song der Linken, Tocotronics "Im Zweifel für den Zweifel" soll die Partei auf den Punkt bringen. Feiern tut die Partei dann aber doch lieber zu Rihanna und den Black Eyed Peas.


Gerechtigkeit

USA vs. Nordkorea: Droht ein Atomkrieg?

10.08.2017, 16:09 · Aktualisiert: 11.08.2017, 08:33

"Fire and fury." Damit drohte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch den Nordkoreanern. In der Nacht zum Freitag legte er noch mal nach: Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein, wenn es auch nur an einen Angriff auf die USA denke. (SPIEGEL ONLINE)

  • Der Grund: Das Regime in Pjöngjang soll kurz davor stehen, einsatzfähige Atomraketen zu besitzen, die tausende Kilometer weit fliegen könnten. 

Nordkorea antwortete auf seine Art: Noch für diesen Monat kündigte das Regime von Diktator Kim Jong Un einen Angriffsplan auf eine mit tausenden Soldaten besetzte US-Militärbasis auf der Pazifikinsel Guam an. 

Wie groß ist die Gefahr wirklich? Wir haben mit dem Korea-Experten Aurel Croissant gesprochen.