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Haha

Ein Grafiker bastelt richtig böse Photoshop Fails – und alle lieben ihn dafür

03.01.2017, 16:25 · Aktualisiert: 04.01.2017, 16:12

Wahr ist, was man wirklich sehen kann – und wirklich wird, was möglichst unwirklich aussieht. Verwirrt? Willkommen in der Welt von Photoshop-Künstler James Fridman. James macht mit wenigen Klicks aus schlechten Schnappschüssen großartige Fotos – allerdings immer ins Absurde und Groteske verschoben.

Ein Typ möchte sein Portrait so geshopt bekommen, dass er "ein Pussy-Magnet" wird? James macht eine Dose Katzenfutter aus ihm. Eine Frau will längere Beine? Zack, wird ein Schlangenmensch aus ihr.

James Fridman ist der Photoshop-Philip 2.0 – noch lustiger, noch grausamer.

Wer Wünsche einreicht, ist ihm trotzdem nicht böse. Im Netz wird seine Arbeit tausendhaft geliket und kommentiert. Auf Instagram und Facebook folgen James je mehr als eine halbe Millionen Fans, auf Twitter gar mehr als 800.000.

Das sind die besten Photoshop Fails von James Fridman zum Durchklicken:

James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
James Fridman
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Was James da treibt, ist natürlich beste Instagram-Karikatur. Wenn jeder mit ein paar Filtern und Weichzeichnern sein Leben auf Likes pimpen kann, dann bleibt die Wirklichkeit außen vor. Und es fällt nur noch auf, was absurd anders ist.

Wie arbeitet James? Er nimmt Bilderwünsche seiner Fans an – und versucht sie möglichst wortwörtlich umzusetzen. Dabei stellt er bewusst Eitelkeiten und Narzissmen bloß und photoshopt die Schnappschüsse zur besten Unzufriedenheit. Das neue Ergebnis präsentiert er mit einem simplen "Erledigt".

Wie er auf seine Ideen kommt, wollte James nicht verraten. Die Bilder sollen für sich stehen, Interviews lehnt er ab.

Wer aber denkt, der Grafiker macht sich nur für ein paar Likes über andere lustig, hat den Ansatz hinter den Fails nicht verstanden. Es geht darum, mit vorgegebenen Schönheitsidealen und mit Gesellschaftskonformität zu brechen. Und manchmal muss James dafür gar nichts verändern:

(Bild: James Fridman)


Gerechtigkeit

"Profiling geschieht immer": Das sagt ein Experte über den Kölner Polizeieinsatz

03.01.2017, 15:04 · Aktualisiert: 03.01.2017, 15:40

1700 Beamte hatte die Kölner Polizei in der Silvesternacht am Hauptbahnhof im Einsatz, am Ende verlief der Jahreswechsel dort weitgehend friedlich. Dennoch wird die Rolle der Behörde nun erneut diskutiert: Für Kritiker ist die Kontrolle von Hunderten Nordafrikanern Racial Profiling. "Das war das Dilemma der Polizei: Sie hätte nicht nichts machen können", sagt der Polizeiwissenschaftler Rafael Behr.