Haha

Du glaubst, diese Erdbeeren sind rot? Falsch!

01.03.2017, 08:44 · Aktualisiert: 02.03.2017, 11:27

Hier ist ein Bild mit ein paar Erdbeeren. Die Farben sind ein bisschen off, aber die Erdbeeren sehen rot aus, richtig?

Naja, sie sehen vielleicht so aus. Aber eigentlich sind sie nicht rot. Hier sind Farben aus dem Bild – und auch, wenn manches Kästchen rötlich erscheinen mag, es handelt sich um Grautöne:

Das Erdbeer-Bild hat Akiyoshi Kitaoka veröffentlicht, der als Psychologie-Professor in Japan arbeitet. Seine Spezialgebiet: optische Täuschungen. Denn es gibt einen Grund dafür, dass wir rote Erdbeeren sehen wo eigentlich keine roten Erdbeeren sind:

Farbkonstanz

Damit wird die menschliche Eigenschaft bezeichnet, Gegenstände unabhängig vom Umgebungslicht in ihren eigentlichen Farben wahrzunehmen. Wir wissen, dass Erdbeeren eigentlich rot sind. Wir sehen blau-graue Erdbeeren und unser Gehirn passt die Farbwahrnehmung so an, dass die Erdbeeren einigermaßen rot erscheinen.

Wenn man draußen unter freiem Himmel ist, sind Farben viel blauer – die Farbtemperatur ist kälter. Drinnen, bei künstlicher Beleuchtung oder am Kamin, sind Farben gelber. Die Farbtemperatur ist wärmer. Wenn wir nun von drinnen nach draußen gehen oder umgekehrt, passt unser Gehirn die Farbwahrnehmung an, damit Gegenstände nicht plötzlich völlig anders aussehen. Das ist die Farbkonstanz.

Auch Fotokameras müssen sich auf unterschiedliche Farbtemperaturen einstellen. Funktioniert dieser Weißabgleich nicht, sind die Bilder blaustichig oder gelbmatschig. Viele Kameras kommen an ihre Grenzen, wenn das Motiv zur Hälfte drinnen und zur Hälfte draußen ist. Unser Gehirn kann solche Szenen meist besser verarbeiten.


The Dress

Auch bei dem Kleid, das vor zwei Jahren durch das Internet ging, spielte die Farbkonstanz eine wichtige Rolle. Es war nicht zu erkennen, was für ein Licht auf das Kleid schien – Tageslicht? Künstliches Licht? Bei einigen Menschen passte das Gehirn die Farben so an, dass das Kleid schwarz/blau schien, bei anderen weiß/gold.


Gerechtigkeit

"Hört auf mit Trumps Steak und seinen kleinen Händen!"

28.02.2017, 18:13

Ein Journalist sitzt beim Abendessen am Nachbartisch von Donald Trump und schreibt nicht etwa über dessen Politik, sondern

über sein Essensverhalten.

Denn sein Steak mag Trump gern durchgebraten und mit Ketchup, wie ein Kellner verrät – und plötzlich gibt es kaum ein anderes Thema mehr. (Independent Journal Review)

Unsere Autorin erzählt im Video, was sie davon hält.