15.04.2018, 16:22

Es musste so kommen.

Kollegahs Auftritt beim Echo 2018 war schon Grund für Diskussionen, bevor er überhaupt stattgefunden hatte. Denn manche Menschen wollten, dass er nicht mal eingeladen wird – wegen Antisemitismus-Vorwürfen. Schließlich fragt man sich schon, ob man jemandem einen Preis verleihen muss, der folgende Zeile rappt:

Mein Körper ist definierter als von Auschwitz-Insassen.

Den Preis bekam Kollegah trotzdem. Seitdem reißt die Kritik an ihm nicht ab (bento).

Andere nehmen den Rapper gar nicht erst ernst – und ziehen seinen Auftritt ins Lächerliche. Es geht um einen Screenshot der Fernsehübertragung. Während Kollegah seine Dankesrede vorträgt, schaut er mit Brille auf der Nase auf seine Notizen. Vermutlich, um niemanden zu vergessen. Oder?

Die Szene inspirierte einige Twitter-Nutzer dazu, ihre eigenen Interpretation der Dankesrede zu posten.

Hier sind die besten Vorschläge:

Wenn du ein Gedicht auswendig lernen solltest, es aber einfach viel zu lang ist.

Das geht an alle Fußballfans: Wir unterbrechen den Echo für eine wichtige Mitteilung.

Präsidiale Tendenzen ...

Kollegah, der Grenzöffner.

K-L-U-K. Hier ist der Beweis:

So ähnlich tatsächlich geschehen:


Musik

WDR setzt Kollegah und Farid Bang auf den Index – Echo soll überarbeitet werden

15.04.2018, 16:04

Schon längst geht es nicht mehr nur um eine Zeile.

Der WDR hat das umstrittene Album von Kollegah und Farid Bang auf den Index gesetzt. Die Songs von "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" werden also unter anderem von den Radiostationen des WDR nicht mehr gespielt. Das hat eine Sprecherin des WDR dem Handelsblatt bestätigt. Das Album habe schon vor der Echo-Verleihung auf dem Index gestanden.

Der Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet, begrüßte die Entscheidung: