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Diese 17 Phasen kennst du, wenn du in deine erste eigene Wohnung ziehst

11.09.2017, 11:12 · Aktualisiert: 12.09.2017, 09:19

Wer es leugnet, lügt

Drei wichtige Premieren gibt es im Leben: Den ersten Kuss, den ersten Sex und die erste eigene Wohnung. Über die ersten beiden hast du wahrscheinlich eh schon viel zu viel geredet.

(Bild: Giphy)

Okay, okay, wir glauben's ja. Wir widmen uns jetzt aber trotzdem mal der dritten: Diese Phasen macht jeder mit, der zum ersten Mal alleine in eine Wohnung zieht.

1. Endlich allein!

Bei aller Liebe zu deinen alten Mitbewohnern: Die erste eigene Wohnung ist ein Befreiungsschlag. Endlich so wohnen, wie du das gut findest! Endlich nur noch den eigenen Dreck wegräumen müssen! Endlich kein mitternächtlichen Death-Metal aus dem Nebenzimmer! Endlich echte Privatsphäre! Endlich erwachsen!

2. Aber könnt ihr mir trotzdem beim Umziehen helfen?

Gerade warst du noch so "Bye, Losers!", schon brauchst du wieder die Hilfe deiner alten Mitbewohner. Und weil das richtig gute Freunde sind, helfen die auch sofort... auf ihre Weise halt.

(Bild: Giphy)

3. Du denkst: Du hast ja alles, was du brauchst

Jetzt geht's ans Einrichten. Dein Geld hast du zwar fast komplett in die Kaution gesteckt, aber eigentlich hast du auch alles, was du zum Leben brauchst. In der WG bist du schließlich auch klar gekommen. Klar, ein paar Sachen musst du schon besorgen: Besteck. Töpfe. Teller. Klobürste…

4. Du merkst: Du hast nichts. Gar nichts!

… Fußmatte. Bügeleisen. Fön. Badewannen-Anti-Rutsch-Einlage. Fuck. Fuckfuckfuck… Haben deine Eltern vielleicht noch Zeug bei sich rumliegen? Geld zum Beispiel?

(Bild: Giphy)

Geld kriegst du keins. Dafür den sieben Tonnen schweren Fliesentisch aus der Kellerbar und einen riesigen, unfassbar lauten Staubsauger, der auf den ersten Blick ein bisschen aussieht wie ein Monster, das seinen Kopf unter dem Arm trägt.

5. Okay, halb so schön. Dafür gönnst du dir ein paar individuelle Stücke

Also stöberst du durch alle Flohmärkte der Stadt, grast Online-Portale nach Schnäppchen ab und sammelst so mit der Zeit ein paar richtig schöne Möbel. Die passen zwar absolut nicht zusammen, aber das ist ja auch egal: Eigentlich bist du eh nur zuhause, wenn es dunkel ist. Und beim Licht deiner nackten Deckenleuchte sieht deine Wohnung richtig geschmackvoll aus.

6. Du verstehst jetzt jedenfalls, wieso Leute oft so hässliches Zeug bei sich zuhause haben

Schöne Sachen zu finden – vor allem, wenn man nicht so viel Geld hat – kann nämlich richtig schwer sein. Eine schicke, schlichte Lampe für den Nachttisch zu ergattern kann Monate dauern. Klar, dass am Ende die meisten das Handtuch werfen und sich die holen, die alle haben.

7. Du lässt alles in Kisten

Aber du gibst dich nicht geschlagen! Lieber lagerst du deine Besitztümer für die ersten Monate "irgendwo in einer dieser Kisten", sodass du nach allem stundenlang suchen musst, bis du irgendwann ausrastest...

(Bild: Giphy)

Bevor du ganz zum Messi wirst, ersinnst du jedoch eine geniale Lösung:

8. Du nagelst die Kisten an die Wand und nennst es "Regal"

Glückwunsch. Hast du richtig gut gemacht. Ne, ganz ehrlich: Das hat sonst keiner. Du Genie, du.

9. Du versprichst deinen Freunden eine geile Feier, wenn die Wohnung mal fertig ist

Aber natürlich ist die Wohnung nie wirklich fertig. Schließlich hängen noch keine Bilder an der Wand. Das Klingelschild ist noch mit Kuli geschrieben. Der Vintage-Schuhschrank, den du im Internet gekauft hast, ist immer noch nicht da. Kurz: So kannst du die Wohnung unmöglich vorzeigen.

10. Ach, Scheiß drauf: Let's Paaaaaaaaaarrrr...

11. ...aber könntet ihr die Schuhe bitte draußen ausziehen?

Früher hast du so dreckig gehaust, dass deine Besitztümer immer weiter zu einem einzigen Klumpen – einem Rattenkönig aus Wohnutensilien – zusammengeklebt sind...

(Bild: Giphy)

Jetzt hättest du es auf einmal gern, wenn deine Freunde die bereitgestellten Untersetzer verwenden würden. Natürlich kannst du nicht wirklich drauf bestehen: Soooooo spießig bist du schließlich auch wieder nicht. Aber innerlich möchtest du dennoch wegen den Ringen auf deinem Couchtisch aufschreien.

12. Nachdem deine Freunde gegangen sind, bist du plötzlich einsam. So einsam!

"Ach, wenn jetzt doch nur jemand Death-Metal spielen würde!" Aber es bleibt ganz still in deiner Wohnung, und also knipst du das Licht aus und legst dich ins Bett...

13. ...und fürchtest dich kein bisschen vor der Dunkelheit!

Als wirklich gar nicht! Wieso auch! Geister gibt es nicht! Und wieso sollte jemand ausgerechnet bei dir einbrechen?! Gibt ja nichts zu holen hier. Lächerlich! …"Hallo?"…

(Bild: Giphy)

Siehste, niemand da! Hab ich doch gleich gesagt! … Und zum Beweis mache ich noch mal das Licht an. AHH! Ach so, das ist ja nur der Staubsauger. (Den stellst du am nächsten Morgen gleich wieder online – zu verkaufen oder von dir aus auch geschenkt. Lieber eine staubige Wohnung als ein Herzinfarkt.)

14. Du lässt Freunde mehr oder weniger bei dir einziehen

Sobald einer deiner Freunde auch nur einen Fuß in deine Wohnung setzt, fragst du ihn, ob er nicht übernachten will. Ist doch stressig, jetzt noch nachhause zu fahren. Zahnbürste hast du für ihn, Schlaf-T-Shirt auch, was spricht dagegen?! Aber es sind vor allem zwei Menschen, die regelmäßig auf der Matte stehen:

15. Deine Eltern kommen mindestens zweimal die Woche rum

…und erwarten scheinbar jedesmal, dich erfroren, verhungert oder von einer Müll-Lawine erschlagen vorzufinden. Natürlich gibst du jedesmal den durchorganisierten Erwachsenen...

(Bild: Giphy)

Aber deine Eltern bringen dir trotzdem jedes Mal Töpfe-weise Essen mit, "damit du auch mal was Gescheides zwischen die Zähne bekommst". Du lächelst überlegen, sagst, dass das zwar nicht nötig gewesen wäre, dankst dennoch sehr nett und sobald deine Eltern aus der Tür sind, stürzt du dich auf das Essen wie ein Schiffbrüchiger. Apropos Schiffbrüchiger:

16. Du läufst den ganzen Tag nackt rum

Einfach, weil du es kannst. Das ist so wunderbar befreiend, vor allem im Sommer!

(Bild: Giphy)

Aber bedenke:

  • Nackt schlafen: wunderbar!
  • Nackt fernsehen: großartig!
  • Nackt kochen: Brandblase im Genitalbereich!

Außerdem fällt dir jetzt auf, dass du zwar allein in der Wohnung, nicht aber allein auf der Welt bist. Deine Nachbarn haben inzwischen jedenfalls auch bemerkt, dass da wer Neues wohnt. Zeit für den letzten Schritt zur eigenen Wohnung…

17. Du kaufst dir Vorhänge

Denn erst, wenn die endlich hängen, bist du wirklich angekommen. Wir sagen: Glückwunsch!

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Sport

Keiner kann Parkour so lässig wie dieser 19-Jährige

11.09.2017, 08:23

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In der Turnhalle stapelt er dann Barren, ordnet Balken und Sprungbretter aneinander, rollt Gymnastikbälle hintereinander. Dann hüpft, klettert, rennt er durch die Strecke, als wäre es nichts.