04.07.2018, 12:43 · Aktualisiert: 04.07.2018, 17:00

Die witzige Geschichte auf Jodel.

Katzen sind Arschlöcher. Ja, sie können niedliche Arschlöcher sein oder witzige Arschlöcher. Aber definitiv Arschlöcher.

Und das ist okay. Es ist gemeinhin akzeptiert, niemand versucht, sie zu ändern. Sie dürfen einfach sein, wie sie sind.

Leider bedeutet das manchmal, dass der Mensch zum Verlierer der Interaktion wird. So ging es nun auch ein paar Leuten aus Chemnitz. Sie wollten einfach nur kurz auf ihrem Balkon rauchen – und dann geschah das:

Dieser Moment wenn du auf dem Balkon rauchen bist und die Katze von innen an die Klinke springt und die Tür verriegelt... natürlich sind alle auf dem Balkon und keiner hat ein Schlüssel dabei. 🙈

Das postete ein anonymer User auf Jodel.

Es folgten etliche Posts, die beschreiben, wie die Ausgesperrten versuchten, wieder in ihre Wohnung zu gelangen – sehr unterhaltsam!

Zuerst musste die Lage dokumentiert werden:

Mehr über Jodel

Die Kommunikation auf Jodel verläuft über Text- und Bildposts, die von anderen Usern hoch- oder runter gevotet und kommentiert werden können. Damit es lokal bleibt, sieht man nur Beiträge, die innerhalb eines 10-Kilometer-Radius verfasst wurden. Einen Account braucht man dazu nicht, alles ist anonym.

Anders als andere soziale Netzwerken bleibt Jodel dabei weitestgehend frei von Hass: "GoodVibesOnly" ist das Motto, jeder User muss vor dem Posten Nettigkeitsgrundsätzen zustimmen, und mit Hilfe von Moderatoren und der Community werden nicht-nette Beiträge aus dem Feed entfernt.

Mehr über Jodel und seine Gründer liest du hier bei uns

Die Jodel-Community war trotz des offenbar miesen Charakters von den Katzen begeistert:

1/12

Das Katzenopfer so:

Und die Person hat auch schon einen Racheplan:

Er scheint zu funktionieren:

Aber zurück zum Problem. Die Menschen versuchen wirklich, den Balkon-Gefangenen zu helfen. Mit recht guten Tipps...

...und weniger hilfreichen:

Warum wissen die Leute eigentlich so viel übers Türknacken?

Hauptsache, ordentlich Häme:

Auch wieder wahr:

Die Entscheidung ist gefallen: Einbruch MacGyver-Style.

Wie soll das funktionieren? Ein User hat eine Idee:

Aha. Operation "Türklinke mit Draht an Seil wieder hochziehen" läuft:

Niemand hätte es geglaubt, aber: Es hat tatsächlich funktioniert!

Die erfolgreichen Einbrecher wittern nun ein Geschäftsmodell:


Gerechtigkeit

Das Wort "Flüchtling" reicht aus, um Menschen geiziger werden zu lassen

04.07.2018, 12:17 · Aktualisiert: 04.07.2018, 15:26

3 Antworten einer neuen Studie

Wie über Flüchtlinge berichtet und diskutiert wird, verändert, wie wir über sie denken. In den vergangenen Jahren werden viele Schutzsuchende vor allem von rechtspopulistischen Parteien pauschal als kriminell und gierig abgestempelt. Diese Methode wird Framing genannt, heißt: jemanden in einem bestimmten Rahmen darstellen.

Forscher aus Harvard haben nun untersucht, wie sich das auswirkt. Das Ergebnis: Schon beim Wort "Flüchtling" werden Menschen weniger spendabel.