Bild: @saenzsigns_/Instagram

Haha

Nichts ist so zynisch wie die Zettelbotschaften dieses Comedians

11.08.2017, 13:30 · Aktualisiert: 11.08.2017, 14:07

Wir alle kennen diese Zettel, die an Straßenlaternen oder Litfaßsäulen hängen: Paare suchen Wohnungen, Studenten bieten Mathe-Nachhilfe oder Yoga-Gurus mehr innere Ruhe an.

In San Francisco findet man dort auch nicht ganz ernst gemeinte Stellenanzeigen von Google. Auf einem DIN-A4-Blatt steht in bunten Großbuchstaben: "Google – Now Hiring" (Google stellt ein.)

Die typischen Kontaktdaten zum Abreißen fehlen allerdings. Stattdessen steht unter dem Aufruf: "Bewerbungen sind nicht notwendig, wir haben bereits alle Ihre Informationen."

Die Stellenanzeige ist natürlich ein Scherz und kommt vom Comedian Jason Saenz. Mit seinen lustigen Aushängen dekoriert er bereits seit 2014 regelmäßig die Straßen US-amerikanischer Städte wie New York, Los Angeles oder auch San Francisco.

Das können banale Scherze sein, wie ein kleines Poster, dessen rechte Seite abgerissen ist und auf dem steht: "Missing: half a poster".

Oft wird es aber auch politisch.

Zum Beispiel bei einer Vermisstenanzeige von Donald Trump. "Lost", steht über einem Bild des US-Präsidenten, darunter: "Touch with Reality." Trump hat seinen Realitätssinn verloren. "Wer ihn findet, bitte anrufen oder schreiben."

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Seine Kreationen fotografiert Saenz nach dem Anbringen ab und sammelt die Bilder auf seinem tumblr #Saenzsigns. Eigentlich ist er ein US-amerikanischer Stand-up-Comedian aus mit bolivianischen Wurzeln.

Auf dem TV-Sender Comedy Central hat er eine eigene Show mit dem Namen "Ya killin’ it". Darin geht es um einen Mann, der nach Jahren aus dem Koma aufwacht und sich ziemlich schnell wünscht, das wäre nie passiert. (Comedy Central, Jason Saenz)

Sein Poster Prank Project, wie er die Zettelaktion selbst nennt, verfolgt er nebenher. "Ich mag Streiche. Und die Straße, wo ständig Menschen entlanglaufen, ist der beste Ort, das auszuleben", sagt er Fox News. Außerdem müsse er endlich etwas tun, damit die Menschen wissen, wie sein Name ausgesprochen wird, scherzt Saenz weiter. Nämlich wie das englische Wort "Signs". Damit die Menschen sich das besser merken können, wählte er für die Aktion den Namen #Saenzsigns.

Hier sind noch mehr lustige Poster von Jason Saenz:

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Streaming

"Bill Nye erklärt die Welt": Warum diese Netflix-Wissens-Show die beste von allen ist

11.08.2017, 13:00 · Aktualisiert: 11.08.2017, 12:20

Bill Nye for the win!

Es gibt Wissenssendungen. Und es gibt "Bill Nye rettet die Welt". 

Bei Galileo erfährt der Zuschauer wo es das größte Schnitzel der Welt gibt. Bei "Bill Nye rettet die Welt" geht es hingegen um die Herausforderungen der Gegenwart: Klimawandel, Überbevölkerung oder die Digitalisierung der Arbeitswelt.