Haha

Warum hier der Tod am Strand chillt

10.11.2017, 16:14 · Aktualisiert: 13.11.2017, 11:39

Der Tod am Strand beim Eis essen, der Tod entspannt auf der Yogamatte, der Tod mit einem aufblasbaren Flamingo im Arm – das gehört so irgendwie nicht.

Und trotzdem sieht man ihn so immer öfters auf Instagram:

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Die Bilder sind in Neuseeland entstanden.

Knapp 70.000 Follower hat der sogenannte Swim Reaper – so heißt der schwimmende Todesbringer. Der Name kommt von "Grim Reaper", wie man den Sensenmann auf Englisch nennt.

Hinter der Aktion steckt die Organisation Water Safety New Zealand, die über die Gefahren beim Schwimmen aufklärt. Warum sie dafür eine Person in ein Sensenmann-Kostüm stecken und in allen typischen Insta-Posen – mit Buch, mit Bier, mit Best-Friends-Herz-Hand – an den Strand stellen? Weil die 18- bis 34-Jährigen die größte Risikogruppe sind, was Ertrinken angeht. Und die Verantwortlichen hoffen, die Leute mit einer Mischung aus Witz und Warnung über Social Media zu erreichen.

Swim dumb and you're done!
The Swim Reaper

105 Menschen sind im Jahr 2016 in Neuseeland ertrunken (Water Safety New Zealand). 80 dieser Todesfälle hätten laut Organisation mit der richtigen Aufklärung verhindert werden können.

Auf der Webseite gibt der Swim Reaper Hinweise:

"Dumm schwimmen", steht dort und darunter eine Reihe von Hinweisen: Wer schon ein paar Bierchen hatte, möge sich besser an Land aufhalten. Man soll nicht in Jeans schwimmen, oder ins Wasser springen, ohne zu checken, was denn eigentlich darunter ist.

Klingt eigentlich simpel. An diese Ratschläge hält man sich besser. Sonst kommt der Swim Reaper und macht kurzen Prozess:

Lust auf noch mehr witzige Instagram-Accounts?


Gerechtigkeit

​So gut stehen die Chancen, dass die Jamaika-Koalition das Kiffen erlaubt

10.11.2017, 15:09 · Aktualisiert: 11.11.2017, 16:08

Erste CDU-Politiker geben nach.

Noch ist es nur ein kleiner Punkt auf der Tagesordnung, aber vielleicht einer mit großer Wirkung: Grüne, FDP, CDU und CSU besprechen derzeit in den Sondierungsgesprächen, ob sie Cannabis legalisieren. Tatsächlich stehen die Chancen so gut wie noch nie. 

Wir erklären, warum das so ist – und wie ein Kompromiss zustande kommen könnte.

Wer ist dafür?

Erstmals sind zwei Parteien in Sondierungsgesprächen für eine Freigabe von Cannabis. FDP und Grüne haben mit der Forderung nach einer Legalisierung Wahlkampf gemacht und wollen sie nun durchsetzen – gegen den Widerstand von CDU und CSU.

Christian Lindner twitterte bereits im Juli: