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Haha

Neue Studie: Putzen ist für Männer viel zu gefährlich

05.09.2017, 15:30

Oh mein Gott, die armen Jungs könnten sterben!

Es soll ja noch Beziehungen geben, in denen sich die Partner den Haushalt nicht gleichberechtigt aufteilen. Da ist sie für Abwasch, Wäsche, Putzen und Bügeln zuständig. Er für ... äh ... kluge Kommentare und hin und wieder einen ein Ikea-Regal zusammenschrauben.

Nun haben Forscher der Uni Brüssel untersucht, wie sich Putzen auf die Gesundheit von Männern und Frauen auswirkt.

Die Erkenntnis: Putzen kann für Männer lebensgefährlich sein. Und zwar deutlich mehr als für Frauen.

Als Ausrede, sich im Haushalt zu drücken, hilft die Studie allerdings nicht. Denn es ging nicht um normales Putzen, sondern um Menschen, die hauptberuflich in der Reinigungsindustrie arbeiten.

  • Die Forscher haben sich Menschen in unterschiedlichen Berufen in Belgien angeschaut.
  • Ingesamt wurden die Sterbedaten von 200.000 Männer und 60.000 Frauen zwischen 1991 und 2001 verglichen.

Das Ergebnis:

Das Sterberisiko liegt bei männlichen Reinigungskräften um rund 45 Prozent höher als bei Büroangestellten.

Bei den Frauen liegt der Unterschied hingegen nur bei rund 16 Prozent.

Warum ist das so? Die Forscher vermuten, dass Männer im Umgang mit Chemikalien wesentlich sorgloser sind. Oder dümmer. Auf jeden Fall könnten sie so häufiger ätzende Stoffe einatmen, die bei Industriereinigern verwendet werden.

Das bedeutet: Wer zu Hause mit umweltschonenden Reinigern putzt, kann sich die Haushaltsarbeit gefahrlos teilen. ;)

Da wir gerade beim Thema Haushalt sind. Wie gut kennst du dich in der Küche aus?


Gerechtigkeit

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Typische Hamburger Wohnbauten aus rotem Klinker, wenig Verkehr, ein paar Sonnenstrahlen: Ein ruhiger Samstagvormittag im Hamburger Stadtteil Winterhude. Hier führt jemand die Hunde aus, da holt jemand Brötchen beim Bäcker.

Ein ganz normaler Samstag also. Wären da nicht ein Dutzend Menschen in Warnwesten an der Straßenkreuzung.