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Bild: Flickr / CC BY-ND _katzi

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28 Dinge, die du nur kennst, wenn du an der FU Berlin studierst

30.01.2016, 09:51 · Aktualisiert: 12.04.2016, 14:26

Wenn du den Mozzarella versteckst

Wenn selbst deine Berliner Freunde staunen, wie lange du täglich in der Bahn sitzt, um dich in 100-Mann-Vorlesungen zu schleichen. Wenn dir deine Mitbewohner morgens "viel Spaß in Brandenburg" wünschen, dann ist klar: Du studierst an der FU Berlin.

So tragisch das jetzt klingt: Die 37.000 Studenten, die sich gegen die anderen beiden, weitaus günstiger gelegenen Berliner Universitäten entschieden haben, wissen warum.

Als du deine Bewerbung in die "Iltisstraße 1" verschickt hast, konntest du dir das infantile Kichern einfach nicht verkneifen.

Du warst immer neidisch auf die Studentenausweise der TU-Studenten.

(Bild: Kirsten Herrmann)

Bei der links-alternativen Campusführung zu Studienbeginn zeigt man dir gleich die wichtigen Wege. Wann sonst kommt man mal an Rudi Dutschkes Grab vorbei.

Du spürst dieses erhabene Gefühl, wenn du am Heidelberger Patz die U-Bahntreppe herunterläufst und dem Akkordeonspieler lauschst.

In kürzester Zeit kennst du mehr Schwaben als Berliner.

Du stellst im dritten Semester fest, dass du im Zedat PC-Pool den Drucker mit den wenigsten Druckaufträgen auswählen kannst.

Eine Woche vor der Klausur kannst du einfach den verdammten Zettel mit dem Passwort fürs Blackboard nicht mehr finden, und deine Kommilitonen haben ihren leider auch verlegt.

Hättest du gewusst, dass andere Menschen ihn sehen können, hättest du dir einen cooleren Zedat-Namen gegeben.

JK? Ich dachte KL. Und welche Nummer noch mal? Du verläufst dich ständig in der Silberlaube.

Die einzigen Gerichte in der großen Mensa, die richtig nach Essen aussehen, gibt es an der Aktionstheke, und dafür fehlen dir leider immer drei bis sechs Euro auf deiner Mensacard.

Deine 45 Minuten Bahnfahrt erinnern dich jeden Morgen daran, dass du am Arsch der Welt studierst.

Die nächste Ausgabe der "Furios" guckst du dir aber wirklich mal an.

Dahlem im Winter ist zwar grundsätzlich zwei Grad kälter als der Rest von Berlin, aber dafür auch viel schöner.

Du hast gelernt, den Mozzarella unterm Salat zu verstecken und die Kassiererin durch Fragen davon abzuhalten, mit ihrem Kuli in den Blättern zu stochern. Käse kostet schließlich extra.

Die Studenten aus den Wohnheimen in Lichterfelde taten dir immer leid. Dabei ist Brandenburg doch so schön.

Jeden Sommer fragst du dich bei 38 Grad im Schatten, wieso man ein Gebäude für viele Menschen aus Metall und Glas bauen muss.

Als die E-Mail kommt, dass dein 8-Uhr-Spanischkurs heute nicht stattfindet, sitzt du schon seit 30 Minuten in der Bahn.

Der beste Ort für ein Nickerchen zwischen 10 und 12 Uhr sind die großen, roten Sessel in der Philologischen Bibliothek.

Seitdem du studierst weißt du, dass es Vollei in Tetrapacks gibt.

SITZEN am U-Bahnhof Dahlem Dorf? Pfffffff. Hehehehe.

Der einzig wirklich kompetente Mensch, der dich vor dem tränenreichen Zusammenbruch bewahrt, sitzt im Sekretariat.

Sommerseminare mit Erdbeeren von Karls Erdbeerhof. Damit erträgst du auch Systemtheorie.

Du verziehst dich, wenn du weinen möchtest, verkatert oder einfach sozial unpässlich bist, ins hintere Ende der J-Straße. Dort ist kaum ein Mensch und der Teppich viel flauschiger.

Du weißt, was die Villa "Himbeerwurst" ist.

Der Springbrunnen im Altbau der Campusbibliothek beruhig dich, regt aber auch irgendwie deinen Harndrang an.

Das Beste am Studieren: Donnerstags mit dem Sterni in der Hand wieder nach Berlin zu fahren. Am Freitag ist nämlich keine Uni, außer für die in den Nordamerikastudien.

Geiler als jedes Aktionstheken-Menü: ein Halloumi vom Café-Wagen am OSI.

Jedes Jahr hängst du wieder zwischen den Vorlesungen in den Höfen der Rost- und Silberlaube ab und fragst dich hinterher, warum du nicht zur Krummen Lanke gefahren bist.

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