Haha

Filmposter sehen doch alle gleich aus

05.06.2016, 17:22

Es gibt ja Kinokenner, die meinen, es kommen nur noch Fortsetzungen, Reboots oder Remakes auf die Leinwand: Die "Ghostbusters" kommen wieder, genauso, bloß anders. "Findet Nemo" sucht jetzt Dorie. Und selbst "Die Schöne und das Biest" bekommt ein Make-over.

Egal, ob und wie gleich sich die Filme und ihre Fortsetzungen sind: Ihre Plakate sind meist ein ideenloser Einheitsbrei. Damit der Zuschauer weiß, was er erwarten darf, sehen viele Plakate irgendwie gleich aus. Eine Romanze mit einem selbstbewussten Pärchen? Sie lehnen Rücken an Rücken. Und eine Comic-Verfilmung mit einem starken aber doch zweifelnden Helden? Der Held steht auf einem Dachvorsprung und blickt in die Tiefe.

Klischeeplakat 1: Die Helden-Pose

Bevorzugt für den Mann: Breitbeinig auf einem Dachvorsprung stehend, dazu Gewitterwolken und ein zerknirschter Blick. Die Frau hingegen muss den "Body-Twist" wagen, also ihren Körper so verdrehen, dass sie gleichzeitig ihren Hintern und ihr Gesicht präsentieren kann.

20th Century Fox
Warner Bros.
Warner Bros.
Columbia
Screen Gems
20th Century Fox
Lionsgate
Walt Disney/Marvel
Paramount
Paramount
Paramount
Walt Disney
1/12

Klischeeplakat 2: Das Rücken-an-Rücken-Paar

Sie und Er lehnen sich aneinander, einer schaut meist verschmitzt über die Schulter zum anderen. Dazu verschiedene Variationen: Entweder sie zieht ihn mit Krawatte oder Schal an sich. Oder: Er ist Matthew McConaughey. Oder beides.

New Line Cinema
Buena Vista Pictures
New Line Cinema
Lionsgate
Warner Bros.
Paramount
1/12

Extraklischee: Til-Schweiger-Fortsetzungen benutzen einfach das gleiche Plakat noch einmal

Dann muss sich der Zuschauer wenigstens keine neuen Bilder merken.

barefoot films
barefoot films
barefoot films
barefoot films
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Noch mehr Filmplakate gefällig?

Hier ist everything wrong mit Photoshop:


Gerechtigkeit

Wäre das Leben mit einem Grundeinkommen für alle ein besseres?

05.06.2016, 17:09

Die Schweiz sagt erst mal: "Nein"

Am Sonntag haben die Schweizer über das Bedingungslose Grundeinkommen abgestimmt – und sich dagegen entschieden. 78 Prozent lehnten die Initiative ab. ("Neue Zürcher Zeitung" )

In der Schweiz entscheidet das gesamte Volk regelmäßig in Abstimmungen über grundlegende politische Entscheidungen. Die Initiative zum Grundeinkommen wollte, dass die Politik über ein Gesetz nachdenkt, dass das Einkommen für jeden möglich macht. Eine konkrete monatliche Summe war noch nicht in Planung.