1. Startseite
  2. Haha
  3. Dinge, die du nur kennst, wenn du in einer Kleinstadt aufgewachsen bist

Bild: Flickr / Thomas Kohler / CC BY 2.0

Haha

Dinge, die du nur kennst, wenn du in einer Kleinstadt aufgewachsen bist

24.01.2016, 09:20 · Aktualisiert: 12.04.2016, 14:26

Kleinstädte sind eigentlich nur große Dörfer.

Du bist in einer Gegend aufgewachsen, die ungefähr so aussah.

(Bild: bento / Nike Laurenz)

Als du 18 geworden bist, war dein Führerschein wichtiger als alles andere.

(Bild: Imgur / IUseHotDogsForDildos)

Das hieß aber auch, dass du deine besoffenen Freunde am Wochenende herumfahren musstest.

(Bild: Flickr / benchfrooser / CC BY-SA 2.0)

Wenn dir langweilig war, bist du mit deinem uralten Polo einfach ein paar Runden durch die Stadt gefahren.

(Bild: Wikimedia / Rudolf Stricker / CC BY-SA 3.0)

Es gab zwar auch Busse – die sind aber nur stündlich gefahren.

(Bild: pixabay)

Wenn du mit dem Zug irgendwo hinfahren wolltest, warst du auf die Regionalbahn angewiesen.

(Bild: bento)

Ausflüge in die nächste Großstadt waren für dich wie Ausflüge in eine andere Welt (vor allem in Zeiten vor Online-Shopping).

(Bild: pixabay)

Alljährliche Highlights waren das Schützenfest und das Altstadtfest.

(Bild: pixabay)

Dort hast du betrunken die Bekannten deiner Eltern getroffen und so getan, als wärst du total nüchtern.

An anderen Tagen gab es zum Feiern nur zwei Möglichkeiten: klein, überfüllt und in der Altstadt oder groß, peinlich und im Industriegebiet.

(Bild: Mirko Marhenke / CC-by-sa 3.0)

Dort hast du nicht "ein paar Freunde", sondern "alle" getroffen. An schlechten Tagen deinen kompletten Jahrgang.

Deine Freistunden hast du bei McDonald's verbracht.

(Bild: Flickr / Antonio Rubio / CC BY 2.0)

Nachmittags habt ihr drei Stunden lang in der winzigen Eisdiele in der Fußgängerzone gesessen (und dabei einen Kakao getrunken, den ihr euch zu zweit geteilt habt).

Nachts konntest du auf dem Heimweg quer – und ohne nach links und rechts zu gucken – über die Straße laufen.

(Bild: pixabay)

Deine Nachbarn wussten immer, um wie viel Uhr du nach Hause kommst und mit wem.

(Bild: pixabay)

Wenn ein neuer Klamottenladen eröffnet wurde, hatten plötzlich alle die gleichen Klamotten an: Fishbone zum Beispiel.

http://die90erwisstihrnoch.tumblr.com/post/128775793759/hatte-wirklich-jeder-90er

In deiner Freizeit hast du Fußball gespielt. Oder wenigstens Handball. Wenn du in keinem Sportverein warst, dann lief irgendwas falsch.

(Bild: bento)

Wenn du Pech hattest, warst du im gleichen Sportverein wie deine Mathelehrerin.

Jeder kannte deine Schwester, deinen Bruder, deine Eltern oder wenigstens einen Teil deiner Großeltern.

View post on imgur.com

Und du kanntest jeden Menschen in deinem Alter, weil ihr entweder zusammen zur Grundschule gegangen oder in einem Jahrgang gewesen seid.

(Bild: Wikimedia / Lantus / CC BY-SA 3.0)

Alles, wirklich alles, wusste sofort die ganze Stadt – von Nacktfotos bis Schwangerschaft.

Wenn du Glück hattest, gab es ein Kino. Dort hattest du die Wahl zwischen zwei Filmen: nachmittags ein Kinderfilm, abends der absolute Mainstream-Blockbuster.

(Bild: Mirko Marhenke / CC-by-sa 3.0)

Und um Geld abzuheben, musstest du fünf Kilometer bis zum nächsten Bankautomaten fahren.

(Bild: Flickr / Thomas Kohler / CC BY 2.0)

Falls du jetzt ganz wehmütig geworden bist: So fühlt es sich an, wenn du Weihnachten nach Hause ins Dorf oder in die Kleinstadt fährst.