Haha

Nur ein bisschen "gebumst": Die Berliner Clubs feiern ihre Party-Polizei

29.06.2017, 13:37 · Aktualisiert: 29.06.2017, 14:12

Wengistens einer freut sich.

Die Berliner Clubszene ist gerade ziemlich dankbar. Denn ihrer Meinung nach haben Berliner Polizisten in Hamburg bestmöglich Werbung für das Clubleben in der Hauptstadt gemacht. In einem offiziellen Statement schreibt die Berliner Clubcommission:

"Knapp zehn Tage vor dem Eintreffen der politischen Weltelite, ist das Berliner Einsatzteam seiner Vorbildfunktion gerecht geworden und hat eine große Auftaktparty veranstaltet – traditionell kostümiert in Uniformen, mit musikalischen Einlagen und exzessiven Live-Perfomances."

Feiern, Bumsen, Eskalieren – besser könne man Berlin nicht repräsentieren.

Worum geht's hier überhaupt?

Kommende Woche findet in Hamburg der G20-Gipfel statt – und aus allen Bundesländern hat die Polizei Unterstützung für die Demos angefordert. Zehntausende G20-Gegner werden erwartet. Weil den Abgesandten aus Berlin im Containerdorf der Polizei aber langweilig wurde, schmissen sie eine Party Berghain-Style: mit freier Liebe und wilden Exzessen.

Kollegen aus NRW sollen das Verhalten angezeigt haben, die Hamburger Polizei schickte die 220 Berliner Kollegen vorzeitig nach Hause:

"Das Verhalten ist nicht hinnehmbar", sagte der Polizeisprecher der Hamburger Polizei, nachdem die Party bekannt wurde. Die Beamten hätten das Ansehen Hamburgs beschädigt, immerhin stehe man während G20 im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. "Jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte leistet durch ihr/sein tadelloses Auftreten einen wichtigen Beitrag zum Gesamterfolg." (SPIEGEL ONLINE)

Seitdem machen sich viele über die Berliner Polizisten lustig – noch mehr aber feiern sie für ihre Party. 

Karikaturisten freuten sich auch:

Die Berliner Clubcommission lästert nun über die "bekanntermaßen spießigen Kollegen aus Hamburg" – auch wenn die NRW-Kollegen die Petzen waren – und dankt den Berliner Polizisten für "Lebensfreude" und "Körpereinsatz". Für die Beamten stünden nun Gästelistenplätze in Berliner Clubs ihrer Wahl zur Verfügung.

Die Berliner Polizei selbst kann die Aufregung übrigens nicht so ganz verstehen. "In unserer Einsatzkleidung stecken Menschen", schreiben sie auf Facebook. Und die hätten nun mal nach dem Einsatz auch Feierabend und dürften private Partys feiern. Im Einsatz seien sie "nicht die Partypolizei, sondern die professionelle Hauptstadtpolizei".

Die Feier in Hamburg habe auf einem abgeschlossenen Gelände stattgefunden. Die Beamten waren also privat da. Und ja: 

Dabei wurde getrunken, getanzt, gepinkelt und ja scheinbar auch "gebumst"​.

Art

Das sind die besten iPhone-Fotos des Jahres

29.06.2017, 12:44 · Aktualisiert: 29.06.2017, 14:11

Gute Fotografen nehmen nur die Spiegelreflexkamera – alles andere ist Geknipse!

Das ist Quatsch, diese Regel war einmal. Heute kann man längst auch mit Smartphones richtig hochwertige Aufnahmen machen. Und Fotografen aus aller Welt tun genau das – sie fotografieren Kinder im umkämpften Irak, zeigen Demonstranten in den USA, portraitieren die erdigen Hände von Arbeitern. 

Der IPP Award hat nun die besten Handyfotos aus aller Welt ausgezeichnet.