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07.06.2018, 14:00 · Aktualisiert: 07.06.2018, 14:21

Ruhig bleiben!

Stell dir vor, dein Gegenüber hat eine Panikattacke. In Deutschland leiden immerhin etwa 14,2 Prozent der 18- bis 65-Jährigen unter einer Angststörung. (Robert Koch Institut)

Du hast keine Ahnung, was du tun sollst, bist überfordert. Das ist normal.

Überfordert war auch der Freund der amerikanischen Schauspielerin und Influencerin Kelsey Darragh.

Er wollte ihren Zustand besser verstehen und wissen, wie er ihr im Akutfall helfen kann. Darum hat die 27-Jährige eine Liste mit Punkten erstellt, was ihr persönlich hilft, wenn sie gerade eine Panikattacke hat.

Ihre Liste trägt die Überschrift: "15 realistische Dinge, die du tun kannst, um mir bei einer Panikattacke zu helfen".

Worum sie vor allem bittet, ist Verständnis und Ruhe. Sie möchte in einer Angstsituation keine Anweisungen von ihrem Freund bekommen, sondern eher sanfte Vorschläge. Gerne auch Ablenkung. Um Hilfe bei ihren Atemübungen bittet sie gleich drei Mal in der Liste.

Wenn sie die Möglichkeit haben, den Ort der Angst zu verlassen, dann soll ihr Freund sie nach Hause bringen. Manchmal (dieses Wort ist unterstrichen) hilft ihr auch eine lange Umarmung.

Diese Liste ist leider kein Patentrezept.

In den sozialen Netzwerken wird sie dennoch vielfach geteilt.

Unter dem Post kommentieren auch Menschen mit Angststörungen, was ihnen selbst hilft. Viele stimmen Kelsey zu und haben nur Ergänzungen, andere können sich mit der Liste überhaupt nicht identifizieren. Umarmungen etwa kommen nicht bei jedem gut an.

Wenn du jemanden mit einer Angststörung kennst, bitte ihn doch darum, ob er dir auch so eine Liste erstellen kann.

Das zumindest rät eine Psychotherapeutin unter Kelseys Tweet.

Apropos psychische Erkrankungen – was du dazu grundsätzlich wissen solltest:

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Grün

Würde die Menschheit vegan leben, bräuchten wir nur ein Viertel der Ackerflächen

07.06.2018, 13:10 · Aktualisiert: 07.06.2018, 12:40

Das besagt eine neue Studie.

Nur rund 18 Prozent der Kalorien, die wir Menschen zu uns nehmen, stammen aus tierischen Produkten – aus Fleisch, Eiern oder Käse. Gleichzeitig benötigt die Produktion genau dieser Produkte 83 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. 

Nur ein kleiner Anteil unserer Lebensmittel hat also Schuld an großen Auswirkungen auf Tierwohl und Klimaschutz.

Das haben nun Forscher errechnet. Ihre Studie haben sie im renommierten "Science"-Magazin veröffentlichten.