Bild: Instagram Screenshot/ Liv Strömquist

Fühlen

Diese Bilder zeigen menstruierende Frauen – ist das okay?

06.11.2017, 16:22 · Aktualisiert: 07.11.2017, 10:28

Kunst in Stockholmer Bahnhöfen ist eigentlich nichts Neues. In mehr als 90 von insgesamt 110 Bahnstation werden Bilder gezeigt (Visitsweden).

Auch nichts Neues ist, dass Frauen ihre Periode haben.

Doch die Kombination aus U-Bahn-Kunst und Menstruation erhitzt nun die Gemüter.

Es geht um Bilder der Illustratorin und Radiomoderatorin Liv Strömquist. Sie hängen seit etwa fünf Wochen an der Station Slussen – und viele Stockholmer regen sich darüber auf (Guardian).

Strömquists Bilder sind schwarz-weiße Skizzen. Mal ein Rabe, mal Frauen, die Schlittschuh laufen. Oder Frauen, die breitbeinig da sitzen. Und zwischen ihren Beinen ist: ein knallroter Fleck.

Ja, die Frauen menstruieren.

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Die einen feiern die Kunst, wie zum Beispiel diese Frau auf Twitter:

Andere hingegen fühlen sich von der Kunst mit den Körperflüssigkeiten gestört.

"Liv Strömquist hat ein wichtiges Anliegen – am falschen Ort. Ich will keine Körperflüssigkeiten in der Metro sehen. Es ist kein feministisches Problem", schreibt ein Twitter-User:

Andere bezeichnen die Kunst sogar als "ekelhaft".

Am Schluss fasst es wohl ein Satz ganz gut zusammen, den die Künstlerin auf einem Bild schreibt:

It's alright. I am only bleeding.

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"Alexa" feiert ihre eigene Party – bis die Polizei kommt

06.11.2017, 14:30 · Aktualisiert: 06.11.2017, 15:17

Werden Maschinen irgendwann intelligenter sein als wir? Werden sie plötzlich ein Eigenleben führen? Offenbar ist das nun schon geschehen, zumindest wenn es nach den Vermutungen von "Alexa"-Besitzer Oliver aus Pinneberg geht. 

In einem Facebook-Beitrag an Amazon beschreibt er, wie "Alexa" ihre eigene Hausparty feierte, obwohl Oliver selbst in Hamburg unterwegs war. Das Ganze sorgte dann auch noch für einen Polizeieinsatz.