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19.01.2018, 15:33

"Darf ich jetzt keine Komplimente mehr machen?!"

Die Gesellschaft redet über Sexismus – da lassen die Gegner der Debatte nicht lange auf sich warten. Das ist jedes Mal so. Es war bei #Aufschrei so und es ist auch bei #MeToo so.

Zum Teil sind es konservative Stimmen, die gegen Veränderungen sind, zum Teil sind es Menschen, die sich in der Debatte zu unrecht beschuldigt fühlen. Mal sind es auch Frauen, die die Aufregung nicht verstehen können oder wollen. Die Reaktionen sind bei all diesen Gruppen sehr ähnlich: Frauen wollen nur "Aufmerksamkeit", Frauen sollen sich "mal nicht so aufregen".

Wie begegnet man diesen Argumenten, wenn man möchte, dass die Unterhaltung über Sexismus weitergeht und sich etwas ändert?

Wir haben uns besonders gängige Sätze herausgesucht und Antworten auf sie gefunden. Wie du reagieren kannst, erklären wir oben im Video.

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Beruf und Privatleben sind nicht immer leicht zu vereinbaren. Schon gar nicht, wenn man eine Gebärmutter hat. 

Es kann dazu führen, dass Arbeitgeber jungen Frauen unterstellen, bald Kinder zu wollen und sie deswegen nicht einstellen. Ganz zu schweigen von dem sozialen Druck und der immer noch verbreiteten Annahme, die Frau müsse zuhause bleiben und sich um das Kind kümmern und nicht der Mann.