07.06.2018, 06:30 · Aktualisiert: 06.06.2018, 18:17

Sei wie du bist!

Auf den ersten Blick ist dieses Foto ganz normal: eine Frau in einem roten Kleid. Nichts Ungewöhnliches für einen Online-Shop, der Klamotten verkauft.

Aber dann fällt doch etwas auf: Das Model ist nicht dünn. Auf ihrem Rücken sind Röllchen, ganz natürlich, nicht mit Photoshop bearbeitet.

Diese Unebenheiten zu retuschieren, wäre für die Modebranche üblich. Das britische Online-Versandhaus Asos hat sich aber dagegen entschieden.

Die Plus-Size-Influencerin Callie Thorpe hat das Bild auf Twitter geteilt:

"Schaut euch dieses wunderschöne Model und ihre süßen Speckröllchen an. Sie zeigt Frauen, dass ihre Körper normal sind und dass das wahre Leben nicht gephotoshoppt und gefiltert ist."

Nicht nur Thorpe ist begeistert. Ihr Tweet wurde mehr als 2500 Mal gelikt und mehr als 400 Menschen haben ihn kommentiert.

Asos zeigt nicht zum ersten Mal so ein Bild.

Der Online-Shop wurde schon einmal für seine körperpositive Darstellung gefeiert: Vergangenen Sommer hat Asos ein Bikini-Model mit Dehnungsstreifen am Oberschenkel gezeigt.

(Bild: Asos)

Was aber auch gesagt werden muss:

Asos hat – wie die meisten anderen Online-Shops auch – in der Regel schlanke Models. Frauen, deren Körper dem Idealbild entsprechen. Es kann also auch einfach eine clevere Marketing-Strategie sein, solche ungeschönten Bilder zu zeigen. Damit es zur Normalität wird, müsste es viel mehr davon geben.


Sport

Unter den 100 bestbezahlten Menschen im Sport ist keine einzige Frau

06.06.2018, 20:06 · Aktualisiert: 07.06.2018, 08:51

So schlecht sah es in den letzten Jahren nicht aus.

Es ist eine Reihe bekannter Namen, angeführt von Boxer Floyd Mayweather und Lionel Messi und Cristiano Ronaldo: Das US-Magazin "Forbes" hat eine Liste der bestbezahlten Menschen im Sport herausgebracht. 

Nicht unter den Top 100 sind: Frauen.