Fühlen

15 Gründe, den Herbst zu lieben

08.09.2017, 14:11

Die Freibäder schließen, der Regenschirm wird wieder zu einem festen Bestandteil in unseren Taschen und in unseren Lieblingsbars ist weniger Platz, weil man nicht mehr draußen sitzen kann. Endlich ist der Herbst da!

Das finden nicht nur wir toll:

Und für alle, die jetzt rumnölen, weil wir ja noch nicht mal einen richtigen Sommer gehabt hätten: Seid ihr nicht auch froh, dass jetzt zumindest Klarheit herrscht?

Wenn es morgens kalt ist und die Jacke schon vom Regen durchfeuchtet ist, muss man sich immerhin nicht mehr über den verkorksten Sommer aufregen.

Solltet ihr immer noch nicht überzeugt sein: Wir liefern euch fünfzehn Gründe, warum der Herbst die beste Jahreszeit ist.

1. Von Draußen ins Warme kommen

Rote Wangen, kalte Nasenspitze, man muss sich ein bisschen in die Hände pusten, damit sie wieder warm werden. Viel besser als von 30 Grad draußen in stickige 27 Grad drinnen zu kommen.

2. Kerzenschein!

(Bild: GIPHY)

Und der ist gut für uns alle. Während die Sommerbräune verblasst, wirkt Kerzenlicht nämlich wie ein natürlicher Weichzeichner. Obendrauf steigern Kerzen den Gemütlichkeitsfaktor um das Zehnfache.

3. Bunte Herbstblätter überall

(Bild: GIPHY)

Es geht doch nichts über das Rascheln von Herbstlaub!

4. Abwarten und Tee trinken

Abends eine Tasse Tee auf der Couch gehört einfach dazu! Endlich können wir unsere gesammelten Rooibos- und Früchtetees im Schrank wieder nach vorne räumen.

5. Comfort Food

Während uns deftiges Essen im Sommer noch die Schweißperlen auf die Stirn trieb, können wir jetzt gar nicht genug davon bekommen: Kürbiseintopf, Birnen-Bohnen-Speck, Zwiebelkuchen und Aufläufe wir kommen!

6. Gemütlichkeit pur

Im dicken Pullover warme Suppe löffeln kann manchmal schon einen miesen Tag kurieren. So richtig gemütlich wird es aber erst mit Wollsocken und übergroßem Schal. Am besten geht man einfach in einem Meer aus Strick unter.

7. Kein Schweiß mehr

Die Tage in denen das "leichte" Sommerkleid schon morgens verschwitzt am Rücken klebte? Vorbei. Männer, die im Büro unter einer Kurze-Hosen-Sperre gelitten haben, sind erlöst. Dem Herbst sei dank.

8. Immer die richtige Decke

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Im wechselhaften, mittelbefriedigenden Sommer, schien es einfach unmöglich zu entscheiden, welche nun die richtige ist: Dicke oder dünne Decke? Kühlere Temperaturen machen uns die Wahl leichter – und sind sowieso besser zum Schlafen.

9. Dem Plätschern des Regens lauschen

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Wenn der Regen nicht gerade mit der Lautstärke eines Ghettoblasters auf die Straße einprasselt, ist das Geräusch herrlich entspannend

10. Dunkelheit!

Abends ist es endlich wieder dunkel, die Sonne weckt einen nicht mehr um 5.30 Uhr mit den ersten Strahlen. Zeit, deinen Schlafrhythmus mal so richtig zu rehabilitieren.

11. Zeit zum Lesen

Sich mal wieder mit einem richtig guten Schmöker aufs Sofa zu verziehen, ist Gold wert.

12. Netflix and Chill

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Ohne schlechtes Gewissen drinnen hocken und das gesamte Wochenende mit Netflix verbringen – das geht nur im Herbst. Im Dezember sind wir viel zu sehr im Weihnachtsstress. Let the binge-watching begin!

13. Rotwein!

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Während im Sommer alle auf Weißwein und Rosé umschwenken, können wir jetzt wieder Rotwein trinken, ohne direkt einen dicken Kopf zu haben. Wer es leichter mag, hier ein friendly reminder: Es ist Federweißer-Zeit!

14. Jackentaschen

Vorbei ist die Zeit ohne Überziehen, von Jeansjacken und Blazern ohne Taschen. Jetzt kommen unsere Übergangsjacken wieder zum Einsatz. Die haben auch endlich wieder Platz fürs Handy.

15. Weihnachten ist nicht weit!

(Bild: GIPHY)

Natürlich kann einem der ganze Regen auch mal auf den Geist gehen und der Herbst ist nicht immer golden. Doch das Beste kommt zum Schluss: In drei Monaten beginnt die Weihnachtszeit!

Wer nicht mehr warten will, kann jetzt schon Spekulatius und Lebkuchen einkaufen. Sagt unsere Autorin Hanna:


Gerechtigkeit

Wenn sich Bushido und Beatrix von Storch streiten, wer mehr für die Integration leistet

08.09.2017, 13:00 · Aktualisiert: 08.09.2017, 16:08

Und dann über Schweinefleisch in der Kantine reden.

Ein Nachmittag Ende August, irgendwo im Berliner Randbezirk Lichterfelde. Hier stehen Villen und Gutshäuser, die Brandenburgischen Wälder sind hier näher als die Berliner Probleme. 

In einem Restaurant sitzt ein Typ vor einem Saftglas, daneben eine Frau mit ihrem Wasser. Die Tischdecke ist rot-weiß kariert, wie beim Italiener. Am Ende twittert die Frau ein Selfie von dem Treffen. 

Es ist nicht irgendeine Frau, es ist die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch. 

Und ihr Date ist nicht irgendwer, sondern Bushido: