Fühlen

Dieser Opa kuschelt mit Frühchen und rührt uns zu Tränen

02.10.2017, 14:47 · Aktualisiert: 02.10.2017, 15:38

David Deutchman kümmert sich schon seit zwölf Jahren um Babys, die zu früh geboren wurden. Er geht zweimal die Woche ins Kinderkrankenhaus in Atlanta und kuschelt mit den Frühchen, spricht mit ihnen und singt ihnen etwas vor.

Dafür nimmt er auch gerne in Kauf angepinkelt oder angespuckt zu werden, so erzählt er es im Video von "NowThis".

Das ist wahnsinnig rührend, aber seht selbst:

David ist einer von mehreren sogenannten "Baby Buddies". Diese besuchen ehrenamtlich Frühchen im Krankenhaus. Und nicht nur den Babys tun seine Kuschel-Einheiten gut – sondern auch den Eltern, die er so unterstützt. Manche von ihnen leben weiter weg – für sie ist es schwer täglich ins Krankenhaus zu kommen.

Andere Familien haben noch weitere kleine Kinder zu Hause und können deshalb nicht im Krankenhaus bleiben.

Denn die kleinen und oft kranken Babys verbringen Monate im Krankenhaus (USA Today).


Auf Twitter wird er dafür von Eltern gefeiert:

So schreibt eine Mutter, deren Frühgeborenes gerade im Krankenhaus liegt: "Das ist das größte Geschenk, dass mir Jemand machen kann."

Doch warum können die Eltern nicht selbst bei ihren Kindern sein?

Die Eltern können oftmals nicht die ganze Zeit bei ihren Kindern sein, weil es in den USA weder Elterngeld noch einen bezahlten Mutterschutz gibt (Deine Korrespondentin).

Was bringt die Kuschelei?

Der Körperkontakt und die Wärme tun den Babies gut. Sie wachsen schneller und nehmen besser zu so erklärt es eine Krankenschwester im Video.

Hierzu gibt es auch langjährige Studien, die dies bestätigen, hierbei geht es allerdings um den Körperkontakt mit den Eltern (SPIEGEL ONLINE).

David hat früher als leitender Marketing-Manager gearbeitet, doch dieser Job sei "der beste" den er je gemacht hat.


Gerechtigkeit

Warum wir den Generationenvertrag kündigen müssen

02.10.2017, 13:29 · Aktualisiert: 03.10.2017, 12:56

Ich glaube nicht, dass ich noch eine Rente bekomme. Soweit ich weiß, glaubt das eh niemand unter 35.

Im Moment ist es so: Zu wenige Junge zahlen für zu viele Alte. Denn die Arbeitenden finanzieren die Rentner. Das ist der Deal. Ein Deal, der bei einer schrumpfenden Gesellschaft nicht funktionieren kann. 

Deshalb müssen wir den Generationenvertrag kündigen.