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Fühlen

Hier erklärt "Big Bang Theory"-Star Mayim, warum sie was gegen zu viel Nacktheit hat

09.06.2017, 14:47 · Aktualisiert: 09.06.2017, 15:22

In der Kultserie "The Big Bang Theory" lebt der Charakter Amy Farrah Fowler vor, was es heißt, eine starke Frau zu sein. Amy hat einen Doktor in Neurobiologie und führt mit dem nerdigen Sheldon Cooper eine Beziehung auf Augenhöhe.

Auch wenn er sich gerne als den Intelligenteren darstellt – ihre Forschungsarbeit respektiert er, wenn sie sich im Job verwirklichen will, steckt Sheldon zurück. Amy – das ist eine Frau, die vor allem für Intelligenz und ein solides Selbstbewusstsein steht. Ihr Aussehen ist zweitrangig.

In der Realität kämpft Amis Darstellerin Mayim Bialik für die gleichen Werte – auch mit eindringlichen Videostatements.

Dass Mädchen und junge Frauen aus sich selbst Kraft schöpfen und sich nicht auf ihr Äußeres reduzieren, ist der Schauspielerin ein wichtiges Anliegen. In einem neuen Facebook-Video hat sie sich jetzt dafür eingesetzt. Denn es laufe da etwas falsch:

"Wir verbinden Selbstbewusstsein immer noch allzu oft mit Sexyness"
Mayim Bialik

Viele prominente Frauen würden sich zwar für Frauenrechte einsetzen, aber das fast ausschließlich, indem sie ihren Körper präsentieren. Es gäbe eine große "Body Positivity"-Bewegung, die Frauen in allen Formen und allen Alters zeige – aber dadurch, dass sie sich immer öfters dafür ausziehen, werden Frauen am Ende doch wieder auf ihre Nacktheit reduziert.

Im dem neuen Video erklärt Mayim, warum das der falsche Weg ist. Und was Frauen stattdessen tun können.

Auch auf bento haben wir das Thema diskutiert. Unsere Autorin sieht es ähnlich wie Mayim Bialik:

Und was denkst du?

Das komplette Statement von Mayim kannst du hier auf YouTube ansehen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Mayim Bialik auf Facebook in Sachen Frauenrechte zu Wort meldet. Im März erklärte sie, warum sich Frauen nicht zu "Mädchen" machen lassen sollten:


Today

Madrid verbietet breitbeiniges Sitzen in Bussen

09.06.2017, 10:58 · Aktualisiert: 09.06.2017, 12:09

Manche Männer brauchen mehr Platz als andere – denken sie. In der Öffentlichkeit sitzen sie dann gerne möglichst breitbeinig da; der Körper passt auf einen Sitz, die Beine hängen aber links und rechts beim Nachbarn. 

Das Phänomen des bulligen Rumsitzens wird "Manspreading" genannt – und ist im öffentlichen Nahverkehr von Madrid ab sofort unerwünscht. Der städtische Verkehrsbetrieb EMT hat neue Sticker veröffentlicht, die in die Busse der Stadt geklebt werden. 

Zum Beinspreiz-Verbot gibt es einen einfach verständlichen Hinweis: "Respektiere den persönlichen Raum anderer".