09.04.2018, 07:05 · Aktualisiert: 17.05.2018, 14:04

Sonst wär's ja auch zu einfach...

"Irgendwo da draußen wartet er auf mich! Der perfekte Partner, der mich vom ersten Hallo an versteht, als wären wir schon seit hundert Jahren zusammen. Meine sprichwörtliche andere Hälfte, die mich nimmt, wie ich bin, und die ich nehmen kann, wie sie ist, weil wir ja perfekt für einander gemacht sind."

Wenn das mal nicht super-romantisch klingt! Nach dem einem Partner zu suchen, der nur für dich bestimmt ist, muss sich anfühlen wie ein märchenhaftes Abenteuer. Irgendwo sitzt diese sagenumwobene Person und wartet darauf, von dir erlöst zu werden. Nur dein Kuss kann sie aus ihrem Schlaf erwecken. Nur sie allein deine rastlose Suche beenden und dich endlich glücklich machen.

(Bild: Giphy)

Da steckt viel Trost für den Einsamen in der Vorstellung, dass er eigentlich schon mit einer anderen Person zusammen ist, verbunden durch ein unsichtbares Band des Schicksals. Und den, der schon in einer Beziehung ist, kann diese Vorstellung ebenfalls beruhigen: Er hat sein "the one" gefunden – es gibt keinen Grund weiterzusuchen.

Und man will diesen Menschen ihren wohligen Glauben ja auch eigentlich gerne gönnen, nur tut dieser Glaube den wenigsten Menschen wirklich gut. Ganz im Gegenteil leiden da viele drunter. Denn:

1.

Wer als Single darauf wartet, dass das Schicksal ihm den perfekten Partner zuwirft, der bleibt in den allermeisten Fällen auch Single. Denn so funktioniert das nicht. Wenn du wie Rapunzel in deinem Turm sitzt und darauf vertraust, dass dein Prinz schon kommt, dann kannst du lange sitzen. Die Welt kommt schließlich nicht zu dir, sondern du musst immer auf die Welt zugehen. Rausgehen, neue Leute kennenlernen, schlimme Dates durchstehen.

(Bild: Giphy)

Denn – auch das vergisst man schnell, wenn man auf "the one" wartet – dein Partner wird weder perfekt sein, noch perfekt für dich gemacht. Wer aber auf seinen Prinzen wartet, wird jeden verschmähen, der die eine oder andere un-adlige Seite zeigt. Und dann alleine bleiben.

2.

Und wer es doch in eine Beziehung schafft, wird jeden Streit, jeden angeblichen Makel am Partner als Indiz dafür deuten, dass der andere nicht wirklich "the one" sein kann. "Wenn wir für einander bestimmt wären, dann wären wir doch nicht so verschieden!" rufen solche Menschen und suchen anstatt nach Kompromissen lieber das Weite.

Vor allem wenn sie sich mal eben in ihren Arbeitskollegen verschossen haben, bzw. ihre Yoga-Lehrerin heiß finden. Denn – so reden solche Menschen sich ein – wenn der Partner wirklich "the one" wäre, dann wäre er doch auch automatisch genug. Dann dürfte der Kollege gar keine Versuchung sein, dann wäre die Yoga-Lehrerin mehr oder weniger unsichtbar. Ist der Partner also doch nicht "der eine"? Ist es vielleicht der Kollege?

(Bild: Giphy)

3.

Und wenn die Beziehung zu dem oder der einen einmal zerbrochen ist, trauern sie dem Verflossenen über Jahre nach. Klar: Sie haben ja jetzt ihre einzige Chance auf echtes Glück in den Sand gesetzt. Folglich sind sie jetzt tragische Figuren, verdammt dazu, fortan einsam durchs Leben zu streifen. Alle neuen Partner sind nur fader Ersatz. Als wäre Dornröschens Prinz von der U-Bahn überfahren worden und das Mädel hätte dann den Ulf geheiratet. Schon ganz nett, der Ulf. Aber halt kein Prinz.

Was für ein trauriges Leben das doch werden kann, was so märchenhaft begonnen hat!

Zum Glück muss niemand durch diese Hölle. Denn die gute Nachricht ist – Tada! – es gibt einfach nicht den einen Partner für dich. Kein schicksalhaftes Band verbindet dich mit irgendeinem ahnungslos wartenden Prinzen.

Stattdessen gibt es auf der Welt wahrscheinlich ein paar Millionen Leute, mit denen du glücklich werden könntest, wenn du dich auf eine Beziehung mit ihnen einlassen würdest. Dein Nachbar Rainer. Frau Martensen aus der Buchhaltung. Mindestens einer der vielen Phillips, die du kennst.

(Bild: Giphy)

Ja, klar, okay, selbst Sam Heughan aus der Erfolgsserie "Outlander". Der Punkt ist: Keiner von denen ist für dich bestimmt, und darum ist auch keiner von denen perfekt (oder auch nur perfekt für dich).

Dafür ist jeder ein bisschen anders, bringt andere Seiten in dir hervor, stellt andere Herausforderungen. Egal, welchen Partner du wählst: Die Beziehung, wenn sie ein paar Jahre dauern soll, wird schwer, wird voller Arbeit sein. Für dich und für deinen Partner. Wer dir was anderes erzählt, der redet, ähm, naja:

(Bild: Giphy)

Genau. Aber zum Glück ist es mit Beziehungen wie mit allem anderen: Sie fühlen sich viel, viel besser an, wenn man sie sich verdient hat (anstatt sie einfach geschenkt zu bekommen).

Darum sprich mir nach:

"Niemand ist für mich auserwählt, den ich nicht auserwähle."

"Niemand ist 'the one', wenn ich mir nicht die anderen verkneife."

"Treue ist Arbeit. Liebe ist Arbeit. Glück ist Arbeit."

Aber all diese Dinge sind ja auch die Arbeit wert. Denn was fühlt sich schon besser an, als zu lieben und zurück-geliebt zu werden!

Kundeninformation

 

Worauf du bei deinem Partner auch sonst alles achten magst – damit es zwischen euch funktioniert, ist Kommunikation das A und O. Uns so ist das auch bei der neuen Mercedes-Benz A-Klasse mit Mercedes me und MBUX. 

MBUX steht für Mercedes-Benz User Experience und bezeichnet das brandneue, intelligente Multimediasystem, das sich auf deine individuellen Ansprüche einstellt – und zwar ganz einfach per Sprachsteuerung! Du sagst einfach "Hey Mercedes", und schon reagiert das System auf deine Wünsche. So muss eine benutzerfreundliche Vernetzung von Auto und Fahrer aussehen: Das Auto passt sich dir an, nicht umgekehrt.  

So wird jede Fahrt zum individuellen Erlebnis. 

"So wie Du" eben. 

Und das Beste: Obendrein bietet die neue A-Klasse eine ganze Reihe an Fahrassistenzsystemen, die du bisher nur aus der Luxusklasse kennst. Weil Individualität und höchste Ansprüche keine Gegensätze sind. 

Du willst mehr erfahren? Dann hier entlang:

mercedes-benz.com/a-klasse


Today

Runde 3: Kennst du diese Abkürzungen?

08.04.2018, 18:35

Abkürzungen gehören zum Alltag und sind unverzichtbar. Das Besondere: Sie tauchen in fast jedem Kontext auf. Wer etwa den Fernseher einschaltet, wählt zwischen ARD, ZDF und Co. Wer sich vor der nächsten Panne absichern will, wird ADAC-Mitglied. Wer retro ist, hört CDs oder sammelt LPs. 

Das ein oder andere Kürzel wird sicher jedem einmal begegnet sein. Dabei ist die Bedeutung nicht immer ganz klar.