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15.06.2018, 15:44 · Aktualisiert: 15.06.2018, 16:28

Nieder mit Frikadellen und gekochten Eiern!

Neulich saß ich früh morgens im Bus nach Flensburg. Plötzlich riss der Typ neben mir Dosenbier und Brotdose auf und präsentierte vier angegraute Frikadellen. Der ranzige Geruch stieg mir direkt in die Nase. Genüsslich verdrückte er sein Frühstück und stieß regelmäßig auf. Um halb sieben morgens musste ich fast brechen.

Solche Situationen passieren mir öfter. Denn es gibt viele Leute, die in Büssen, Zügen oder U-Bahn miefiges Essen essen. Und das macht mich wahnsinnig. Denn wenn jemand zu Beginn einer dreistündigen Fahrt seinen Eiersalat auspackt, dann riecht es eben drei Stunden nach Eiersalat.

Nennt mich gerne Spießer, aber ich finde: Wenn mir in Bus oder Bahn jemand mit seinen Ausdünstungen dermaßen auf die Pelle rückt, dann ist das einfach nur unangenehm.

Ein Bus ist kein Wohnzimmer. Warum verhalten sich viele aber so, als wäre es eins?

Busse oder Bahnen sind öffentliche Räume mit Menschen, auf die man Rücksicht nehmen sollte. Wenn Spießigkeit also bedeutet, Rücksicht auf andere zu nehmen, dann will ich auch Spießer werden, wenn ich groß bin.

Klar, ich kann verstehen, dass man auf einer langen Busfahrt auch mal Hunger bekommt. Aber muss es dann wirklich ein Döner, Cheeseburger oder der Eiersalat sein? Reicht nicht auch ein Brot mit geruchsarmen Käse? Oder ein Obstsalat, der einem nicht direkt in die Nase kriecht?

Ich weiß, ihr macht das nicht mit Absicht. Es ist einfach der Hunger.

Vielleicht sollte es in Bussen und Bahnen deswegen einfach spezielle Bereiche für Leute geben, die Mief-Essen essen. Denn wenn es Ruhe- und Familienabteile in Zügen gibt, und Raucherecken in Bahnhöfen, warum dann nicht auch Döner- oder Frikadellenbereiche?

So kämen alle glücklich und entspannt an ihr Ziel: die, die es geruchsarm mögen – und die Frikadellenliebhaber.


Food

Edeka und Netto haben den Zucker-Anteil in ihren Eigenmarken reduziert

15.06.2018, 15:15 · Aktualisiert: 15.06.2018, 14:58

Und wollen noch mehr.

Der Lebensmittelhändler Edeka geht gegen ungesunde Ernährung vor – und hat nach eigenen Angaben den Zuckergehalt in mehr als 150 Produkten seiner Eigenmarken verringert. Auch Salzanteile sollen deutlich reduziert worden sein. (Edeka) Die Edeka-Tochter Netto ist ebenfalls bei der Aktion dabei.