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Diese Dinge kennt jeder, dessen Eltern gerade dieses Internet entdecken

14.02.2016, 09:27 · Aktualisiert: 12.04.2016, 14:27

Wir lieben unsere Eltern, zweifellos. Wenn sie uns das richtige Waschprogramm zeigen, wenn sie uns die Bedeutung großer Philosophen erklären, wenn uns in der Klausurenphase ein Päckchen mit Süßigkeiten erreicht – aus der Ferne, von den Eltern. Eltern können Hochbetten bauen, Beziehungstipps geben, Versicherungen abschließen.

Aber manchmal, in einigen sehr lustigen Situationen, können Mami und Papi auch von uns lernen. Vor allem dann, wenn sie das Internet entdecken und alles, was dazu gehört: Smartphones, Tablets, Apps, WhatsApp.

Dann sind wir mit diesen einzigartigen Situationen konfrontiert:

Deine Mutter besitzt ein Smartphone, nutzt es aber hauptsächlich zum Telefonieren. Deswegen musst du ihr fast jede. Einzelne. App. Erklären.

Wenn du deiner Mutter ein Bild auf Instagram zeigst, versucht sie, es heranzuzoomen. Du bekommst panische Angst, dass sie es dabei versehentlich liked.

(Bild: Giphy)

Stattdessen kennt sich deine Mutter mit der Wetter-App sehr gut aus. Sie hat unzählige Städte eingespeichert und ruft manchmal Dinge wie: "Im Sauerland schneit es gerade!"

Dein Vater legt sich Facebook zu – und schreibt dir in einer persönlichen Nachricht:

(Bild: bento / Nike Laurenz)

Sein Fazit nach vier Jahren Facebook: "Ich habe den Daumen entdeckt!"

(Bild: Giphy)

Deine Mutter hingegen kommentiert deine Facebook-Fotos wie eine Mutter: "Rauchen ist ungesund!", "Komm doch mal wieder nach Hause!"

Wenn du dann mal wieder nach Hause kommst, musst du erst einmal 20 Apps auf dem Tablet deiner Eltern updaten, weil dein Vater Angst hat, sich einen Virus einzufangen.

(Bild: Giphy)

Die Diskussion, die darauf folgt, beendest du mit dem Satz: "Es ist einfach so."

(Bild: Giphy)

Dein Vater erzählt auf einer Familienfeier jedem Gast, er habe jetzt auch dieses WhatsApp. Dabei benimmt er sich so:

(Bild: Giphy)

Deine Mutter ist auch auf WhatsApp. So schreibt sie dir dort:

(Bild: bento / Nike Laurenz)

Oder so:

(Bild: bento / Nike Laurenz)

Und so schreibt dir dein Vater:

(Bild: bento / Nike Laurenz)

Autocorrect? Schwierig für beide.

(Bild: bento / Nike Laurenz)

Ganz generell: Deine Eltern brauchen gefühlte fünf Stunden, um eine WhatsApp-Nachricht überhaupt erst einmal abzusenden.

Deine Mutter nimmt an, dass du entführt worden bist, wenn WhatsApp um 23 Uhr anzeigt: "Zuletzt online: 19 Uhr".

(Bild: Giphy)

Es kann passieren, dass dein Vater mit dem Finger auf den Laptop-Bildschirm drückt und dann sagt: "Achja, kein Touch."

Was E-Mails angeht: Deine Mutter will dir einige davon nicht weiterleiten. Die Begründung: "Die brauche ich noch!"

Manchmal bekommst du auch eine Mail von deinem Vater. Betreff: "Wichtig!" Inhalt: leer.

(Bild: bento / Nike Laurenz)

Bei Skype-Gesprächen mit deiner Mutter redet sie in den ersten zehn Minuten nur davon, wie unglaublich sie es findet, dich so durch ihren Computer zu sehen.

(Bild: Giphy)

Du erwischst dich dabei, das alles irgendwie liebenswürdig zu finden.

(Bild: Giphy)

Du fragst dich des Öfteren, ob du manche Verhaltensweisen deiner Kinder wohl später auch nicht mehr verstehen wirst. Die Antwort:

(Bild: Giphy)

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