Fühlen

Dieses Plus-Size-Model fordert Victoria's Secret heraus

10.11.2017, 14:46 · Aktualisiert: 10.11.2017, 15:42

Frauen haben keine Lust mehr auf Ideale. Flache Bäuche, enthaarte lange Beine, Wespentaille. Nein danke. Sie wollen gezeigt werden, wie sie sind – ohne Photoshop-Bearbeitung, dafür mit ihren Rundungen.

Auch das Plus-Size-Model Tabria Majors wehrt sich jetzt gegen Stereotype – und knöpft sich Victoria’s Secret vor.

Auf Instagram hat die 27-Jährige aus Nashville vor ein paar Tagen die Posen der Victoria’s Secret Models in denselben Dessous nachgestellt und mit den Originalen gegengeschnitten. Daneben schreibt sie:

Vielleicht werde ich dieses Jahr zu Halloween als Victoria’s Secret Model gehen, wenn es schon im echten Leben nicht passieren wird.

So sehen die Bilder aus (bitte einmal durchklicken):

Majors schreibt, sie möchte mit den Bilder ihre Lieblingsdessous von Victoria's Secret feiern und gleichzeitig zeigen, dass kurvige Frauen in Dessous genauso gut aussehen wie schlanke Models – und sie auch genauso gut verkaufen können.

Die Dessous-Marke Victoria's Secret wurde schon öfters dafür kritisiert, dass sie bei der Auswahl ihrer Models immer nur den gleichen Typ Frau wählt – zumindest was die Figur angeht.

So sehen die Models aus:

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#ImNoAngel
Lane Bryant

2015 startete die Übergrößen-Modemarke Lane Bryant die Kampagne #ImNoAngel, an der unter anderem auch das Plus-Size-Model Ashley Graham mitwirkte. Die Kampagne war eine direkte Antwort auf die Victoria's-Secret-Angels und eine Kritik an der einseitigen und Stereotypen Darstellung des Dessous-Unternehmens von Schönheit. (Refinery29)

Die Kampagne wurde im September diesen Jahres wiederbelebt. Sie sieht so aus:

Letztlich geht es nicht darum, dass kurvige Frauen schöner sind als dünne oder dass schlanke Frauen nicht gezeigt werden sollen. Es geht darum, dass sie nicht ausschließlich gezeigt werden sollen, wie das bei Victoria's Secret oft der Fall ist.

Warum ist es eigentlich so schwer, über unterschiedlich gebaute Körper zu sprechen?


Gerechtigkeit

Wie ein Potsdamer Professor endlich Frauen in die Informatik bringt

10.11.2017, 14:37 · Aktualisiert: 11.11.2017, 10:41

Technik- und Informatikstudiengänge sind noch immer von Männern dominiert. An deutschen Unis sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. 

Die Uni Potsdam – und besonders Key Pousttchi, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Digitalisierung – zeigen, dass es auch anders geht. Ab diesem Semester wird dort ein neuer Master-Studiengang angeboten: "Wirtschaftsinformatik und Digitale Transformation". In den Vorlesungen werden aber nicht nur technik- und informatik-affine Männer sitzen.