Fühlen

"Ich hatte jahrelang keinen Zugang zu Emotionen"

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05.10.2017, 19:26 · Aktualisiert: 10.10.2017, 10:44

Aarons Bekenner-Video

Als kleiner Junge zog sich Aaron oft zurück. Seine Eltern dachten, er sei ein Einzelgänger. In der Pubertät änderte sich das: Es fiel auf, dass Aaron anders funktioniert als die meisten Menschen. Als er 13 war, starb sein Großvater. Dieser war ihm immer eine wichtige Bezugsperson. Obwohl Aaron wusste, dass er Trauer empfinden sollte, war da nichts.

Aaron ist Autist, hat das Asperger-Syndrom. Das ist eine tief greifende Entwicklungsstörung, die sich nach den ersten drei Lebensjahren zeigt. Menschen mit Asperger verstehen oft die Gefühle anderer Menschen nicht. Auch Botschaften, die durch Mimik oder Blickkontakt kommuniziert werden, können sie nicht einordnen. Sie tendieren dazu, Dinge wörtlich zu nehmen. Als Folge davon, schließen sie selten Freundschaften (Autismus-Kultur).

Diese Bekenner-Videos sind bereits erschienen:

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Das Autismus-Spektrum ist groß. Es gibt keine genauen Angaben zur Häufigkeit in Deutschland (Bundesverband Autismus). Untersuchungen in Europa, Kanada und USA haben allerdings ergeben, dass rund sieben von 1000 Personen eine Form von Autismus haben.

Oft ist der Therapieweg lange und hart. Aaron sollte über seine Gefühle reden. Da er nichts empfand, konnte er die Erwartungen der Therapeuten nicht erfüllen. Erst ein körperliches Training im PEM-Center half ihm. Heute hat er Zugang zu Emotionen. Um anderen Autisten zu helfen, gründete Aaron das Projekt "Autisten für Autisten" uns initiierte zusätzlich einen Runden Tisch.

In seinem Bekenner-Video erzählt er von den Höhen und Tiefen seines Lebens mit dem Asperger-Syndrom.



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