Bild: Pokémon Go

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Pokémon Go: Das Starterkit für Leute, die es ernst meinen

12.07.2016, 17:22 · Aktualisiert: 08.04.2017, 10:27

Mit der App ist es nämlich längst nicht getan.

Die halbe Welt redet von dem neuen Handy-Spiel Pokémon Go. Die andere Hälfte hat sich das Spiel schon geholt und redet mit gar niemandem mehr, weil sie damit beschäftigt ist, ihre Umgebung nach Pokémon abzusuchen.

Da bleiben einem zwei Möglichkeiten: Entweder man verweigert sich dem Hype und sucht sich einen Freundeskreis, der von dem Spiel noch nie gehört hat – Menschen, die in Altersheimen oder auf Bohrinseln leben und nie etwas mitbekommen.

(Bild: Giphy)

Oder aber man sagt: Na gut, dann spiel ich das jetzt eben auch! Nur ist es dann natürlich nicht damit getan, dass du dir einfach die App holst. Um in dem Game wirklich erfolgreich zu sein, braucht es Mut, Sinn fürs Abenteuer und körperliche Fitness. Und damit du auf der Suche nach Pokémon nicht verloren gehst oder dich ernstlich verletzt, brauchst du außerdem einiges an essentiellem Zubehör.

Die richtige Kleidung

Pokémon Go leistet, was dein verdammtes Fitness-Armband nie geschafft hat: Du wirst ab jetzt jeden Tag kilometerweit laufen. Und zwar nicht einfach nur durch die Stadt, sondern durch Parks, über Felder, in Wäldern und Moorgebieten.

Du solltest dir also als allererstes ordentliche Wanderschuhe zulegen. Falls du es auf Wasser-Pokemon abgesehen hast, brauchst du zusätzlich Gummistiefel und vielleicht sogar eine Badehose, beziehungsweise Neopren-Gear, je nachdem wie wichtig dir dein Trainerlevel ist.

Cargo-Hosen und typisch deutsches Wanderhemd aus atmungsaktivem Karostoff kannst du weglassen. Für den authentischen Pokémon-Stil ist die Ash Ketchum Kappe allerdings unabdinglich.

(Bild: Getty)

Selbstverpflegung

Jetzt, wo du schon die Uniform des modernen Wander-Nerds angelegt hast, musst du noch deinen Rucksack packen. Vergiss auf keinen Fall, eine Trinkflasche mitzunehmen, damit du auf der Suche nach einem Digda nicht dehydriert in der brandenburgischen Einöde zusammenklappst. Gegen den Hunger solltest du Müsliriegel und Frischhaltedosen-weise Selbstbelegtes dabeihaben.

Ebenfalls wichtig: Erste Hilfe! Früher hast du dir beim Gamen höchstens Blasen am Daumen geholt. Das wird jetzt anders: Du wirst dir (vielleicht zum ersten Mal seit deiner Kindheit) die Knie aufschlagen. In Sumpfgebieten werden dich Mücken durchlöchern. Was von dir übrig ist, wird von der Sonne niedergebrannt. Du brauchst also: Erste Hilfe, Mückenstich-heiler, Sonnencreme.

(Bild: Amazon)

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Selbstverteidigung

Aber nicht nur die Natur ist dir übel gesinnt – auch in der Stadt lauern Gefahren. Und das hauptsächlich wegen anderen "Pokémon Go"-Spielern. Diese sehen in dir ab jetzt nämlich nichts anderes als einen Fressfeind. Da nimmst du einmal eine Arena ein und schon steht dein Name auf dubiosen Todeslisten. Glaubst du nicht? Wart’s nur ab!

(Bild: Giphy)

Mit einer Pfeife kannst du im Notfall auf dich aufmerksam machen. Dann musst du nur noch hoffen, dass Leute aus deinem Team in der Nähe sind.

Für Profis

Für den Pokémon-Trainer von der Stange reicht das bisher genannte Equipment aus. Wer aber richtig durchstarten will, der braucht auf jeden Fall einen Ersatzakku für sein Handy: GPS frisst Energie und du willst nicht acht Kilometer in den Wald hineinlaufen, nur damit dein Phone ausgehet, wenn du grade bei Bisaflor angekommen bist.

Wenn du ganz krass drauf bist, dann machst du es wie dieser Typ und schnallst dein Handy einfach an eine Drohne, mit der du dann auf Pokémon-Jagd fliegst. Clever ist es auf jeden Fall. Kann aber sein, dass andere Gamer da sauer werden.

(Bild: Giphy)

Für Psychos

Und wo wir gerade dabei sind, die moralischen Grenzen des "Pokémon Go"-Spielens zu erkunden, gibt es hier noch einen Tipp für die Stadt. Da manche Restaurants und Geschäfte bereits angekündigt haben, nur zahlenden Gästen den Zugang zu ihren Pokéspots zu gewähren, empfiehlt es sich, nach Wegen zu suchen, diese Verbote zu umgehen.

Vorschlag: Wer darf immer überall rein, um die Toilette zu benutzen? Genau, schwangere Frauen! Darum gibt es hier einen falschen Umschnall-Babybauch zu kaufen, der dem echten Gamer alle Türen in der Stadt öffnen wird.

(Bild: Amazon)

Wer das doof findet, der soll doch Candy Crush zocken gehen!


Haha

"Liebhaberobjekt": Immobilienscout verkauft kompletten Swingerclub

12.07.2016, 15:58 · Aktualisiert: 12.07.2016, 16:26

Wer schon immer davon geträumt hat, seine Hobbys zum Beruf zum machen, wird unweigerlich über einen Einstieg ins Erotik-Geschäft nachgedacht haben. Außer man lügt sich selbst etwas vor. (Natürlich ist Sex dein größtes Hobby, Pervert!)

Angehende Sex-Entrepreneure dürfen nun bei diesem genialen Angebot von ImmobilienScout24 zuschlagen: Nahe der französisch-deutschen Grenze im idyllischen Örtchen Achern wird ein mit "allen Extras ausgestatteter" Swingerclub ("exklusiv, beste Lage, einmalig") verkauft, inklusive Kino, Panoramasauna, Dampfbad mit heißem Stein und Whirlpool für 15 (!) Personen.

Das hört sich – tatsächlich – nach einer ziemlich guten Party im Rockstar-Style an. Wer auch immer das Ding kauft: Viel Spaß!