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Tech

Was Apple heute Abend vorstellt vs. was wir uns wirklich wünschen

12.09.2017, 09:01 · Aktualisiert: 12.09.2017, 09:03

Was Apple vorstellt

Eigentlich wollte Apple das geheim halten. Aber eine Version des Betriebssystems iOS 11 ist vorab bekannt geworden. Darin enthalten: Hinweise auf mehrere neue iPhones.

  • Es gibt drei neue Modelle: iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X.
  • Ein neues Modell – wahrscheinlich die Premium-Version iPhone X – hat keinen Home-Button mehr, dafür aber ein Display bis an den Rand des Gehäuses.

Und dann sind da noch Leaks aus der Produktion und Vermutungen von Menschen, die sich in der Branche auskennen:

  • Das Premium-iPhone soll einen neuen Bildschirm bekommen – OLED statt LCD, das verspricht sattere Farben und bessere Kontraste. Top-Handys der Konkurrenz setzen bereits auf diese Technik.
  • FaceID statt TouchID: Ohne Home-Button funktioniert das Entsperren des Handys mit einem Fingerabdruck nicht mehr. Als wahrscheinliche Alternative gilt Gesichtserkennung, womöglich in 3D und mit Infrarotsensor, damit das auch bei schlechtem Licht funktioniert.

Was wir uns wirklich wünschen

  • Längere Akkulaufzeit. Ein Telefon kann gerne ein paar Gramm schwerer und ein- bis zwei Millimeter dicker sein, wenn der Akku länger hält. Nicht nur von morgens bis knapp abends, sondern so lange, dass am Morgen des nächsten Tages der Handy-Wecker noch zuverlässig klingelt.
  • YouTube-Videos, die auch dann noch weiterlaufen, wenn man den Bildschirm sperrt.
  • Eine Kopfhörerbuchse. Für den Fall, dass man die sehr teuren Drahtlos-Kopfhörer verliert. Oder nicht geladen hat. Oder affig findet. Oder den Adapter nicht dabei hat, mit dem man normale Kopfhörer ans iPhone anschließen kann, wobei man dann aber nicht gleichzeitig Strom aufladen kann.
  • Siri muss schlauer werden und Apps steuern können. Und uns besser verstehen. Und wie wäre es, wenn eine Übersetzungsfunktion gleich eingebaut ist?

Ob unsere Wünsche erhört werden, wissen wir dann ab 19 Uhr.


Grün

Papst nennt Leugner des Klimawandels "dumm", "stur" und "blind"

12.09.2017, 07:58

Der Chef der katholischen Kirche hat deutliche Worte für Leugner des menschengemachten Klimawandels gefunden. Er zitierte einen Satz aus dem Alten Testament, in dem Menschen "dumm", "stur" und "blind" genannt werden. 

Wissenschaftler hingegen seien "sehr klar, sehr präzise", sagte Papst Franziskus. Sie wüssten, was zu tun sein, um die Erderwärmung aufzuhalten. Es gebe eine "moralische Verantwortung", dem Rat der Wissenschaftler zu folgen. (Merkur)