Bild: EPA/Piyal Adhikary

Tech

In Indien wurde gerade freies WLan zum Menschenrecht erklärt

16.03.2017, 12:06

Und die Regierung arbeitet daran, dieses Recht umzusetzen.

33 Millionen Inder sollen freien Zugang zum Internet bekommen. Sie alle leben in Kerala, ein Bundesstaat im Süden Indiens, der mehr Einwohner hat als Kanada. Diesen Plan gab Keralas Finanzminister Thomas Issac bekannt ("Times of India"). Für die Kosten will die Regierung aufkommen.

Issac hat dafür auch eine einfache Begründung:

"Das Internet wird nun ein Menschenrecht werden."
Thomas Issac

Der Budgetplan wurde bereits Anfang März verabschiedet. Konkret will die Regierung in Kerala den Bundesstaat innerhalb der kommenden 18 Monate flächendeckend mit einem neuen Breitband-Netzwerk ausbauen. Jedes Wohnhaus soll angeschlossen werden, zudem werden an öffentlichen Plätzen, Behörden und Bibliotheken Hotspots eingerichtet.

Der Ausbau soll umgerechnet 14 Millionen Euro kosten, die die Regierung fast komplett trägt. Issac schlägt vor, dass danach bedürftige Familien das Netz kostenfrei nutzen können. Wohlhabendere Familien zahlen eine reduzierte Rate ("The Economic Times").

Der indische Bundesstaat setzt damit um, was die Vereinten Nationen längst fordern: Internet für jeden!

Denn im vergangenen Sommer entschied die Uno, dass der freie Zugang zu Medien ein Menschenrecht ist (Uno, Art. 19) – und die Rechte eines jeden auch im Netz gewahrt werden müssen (Uno-Resolution).

Die Kritik richtet sich vor allem an autokratische Länder wie die Türkei, China oder Ägypten, die Seiten im Netz sperren oder Inhalte auf sozialen Netzwerken zensieren.


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Grillen kann man immer! Wenn man das richtige Zubehör besitzt

16.03.2017, 11:23 · Aktualisiert: 07.04.2017, 12:12

Wer nie abgrillt, muss auch nicht angrillen!

Es gibt zwei Arten von Menschen.

Die einen sehen in der Wettervorhersage, dass es morgen voll schön warm werden soll und sagen: "Oh, guck mal, morgen soll es voll schön warm werden! Wollen wir nicht mal wieder grillen?" Den anderen ist scheißegal, was für Wetter es ist. Die wollen immer grillen.