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Werde Harry Potter: Der "Pokémon Go"-Nachfolger macht dich zum Zauberer!

09.11.2017, 11:17 · Aktualisiert: 09.11.2017, 13:43

Endlich wird Rausgehen wieder magisch!

Der Entwickler der Hype-App "Pokémon Go" hat nun einen lange vermuteten Plan bestätigt: Das nächste Spiel aus dem Hause Niantic dreht sich um niemand anderen als Harry Potter.

Wizards Unite ("Zauberer, vereinigt euch") soll das Spiel heißen, für das es noch keinen offiziellen Erscheinungstermin gibt. Grob wird allerdings 2018 angedeutet.

In Zusammenarbeit mit Warner Brothers und WB Games will Niantic an den gigantischen Erfolg der japanischen Monsterjagd anknüpfen: "Pokémon Go" hat ihnen über eine Milliarde Dollar an Einnahmen eingebracht. Die Messlatte hängt also hoch, weshalb sich der traditionell sehr verschlossene Entwickler auch dieses Mal sehr bedeckt hält.

In einem Eintrag auf dem Hausblog kündigt die US-Firma allerdings erste Eckdaten an:

  • Es wird wieder ein Alternate-Reality-Spiel – also eine spielerische Erweiterung der realen Welt.
  • Man wird wieder zu Fuß unterwegs sein und die Welt erkunden.
  • Man kann Zaubersprüche lernen und "legendäre Monster" entdecken und bekämpfen.
  • Nur gemeinsam mit anderen Spielern soll man große Biester besiegen können.

Die Features von "Wizards Unite" orientieren sich also stark am Gerüst von "Pokémon Go", das als letzte wirklich große Änderung den gemeinsamen Kampf gegen legendäre Pokémon eingeführt hatte.

Die Fans der Buchreihe sind gespannt, aber auch angespannt: Videospieleumsetzungen rund um Harry waren selten wirklich gut. Was jetzt anders ist: Die Fans selbst sind die Figuren und nutzen ihre Fantasie.

Oder wie Albus Dumbledore sagte:

Natürlich passiert es in deinem Kopf, Harry, aber warum um alles in der Welt sollte das bedeuten, dass es nicht real ist?

Was denkst du?


Queer

Es gibt jetzt ein Regenbogen-Kopftuch für mehr Toleranz im Islam

09.11.2017, 11:08 · Aktualisiert: 09.11.2017, 11:32

Jeder Muslim solle seine Identität so ausleben, wie er will, sagt Hayley Carra, "ganz egal, ob es dabei um seine Sexualität geht oder etwas anderes, das ihn zu dem macht, was er ist". Was sie damit sagen will: Wenn du Muslim bist und homosexuell, dann ist das okay. "Jeder verdient es, frei lieben zu dürfen – und auch geliebt zu werden."

Hayley arbeitet für das kleine australische Modelabel Moga. Die Firma entwirft Kopftücher und Kleider für muslimische Frauen, die Designs werden unter anderem bei Asos verkauft. 

Um ein Zeichen für mehr Toleranz im Islam zu setzen, hat das Unternehmen nun einen Regenbogen-Schal entworfen – den Muslima als LGBT-Kopftuch tragen.