Bild: unsplash.com / Andrew Neel

13.06.2018, 15:55 · Aktualisiert: 13.06.2018, 16:44

Und das ist noch längst nicht alles.

Facebook weiß einiges über seine Nutzerinnen und Nutzer – auch, wann sie zuletzt ihren Schwarm oder Ex gestalkt haben. Diese Daten werden nämlich genauso gespeichert, wie der Like für das lustige Meme.

Das gab Facebook jetzt gegenüber dem Justizausschuss des Senats der Vereinigten Staaten zu. In einem Dokument bezog das Netzwerk auf 225 Seiten Stellung zu unterschiedlichen Themen, unter anderem zur Speicherung von Suchanfragen. (Quartz)

Facebook bejahte, dass der Suchverlauf gespeichert werde. Allerdings können Nutzerinnen und Nutzer den Verlauf von Hand löschen. Bis die Daten komplett aus dem System verschwunden sind, kann es bis zu sechs Monate dauern.

Zudem speichert das Unternehmen auch, ob Facebook im Hintergrund im Browser geöffnet ist und beobachtet, wohin sich die Maus auf dem Facebook-Profil bewegt.

Facebook hat bei der Befragung auch ein neues Nutzer-Tool namens "Clear History" angekündigt.

"Clear History" soll es Facebook-Nutzerinnen und -nutzer ermöglichen, zu sehen, wenn mit Facebook verknüpfte Apps wie Tinder oder Spotify Daten an das soziale Netzwerk schicken. Userinnen und User sollen in Zukunft die Möglichkeit haben, nachzuvollziehen, wann diese Informationen genutzt werden. Außerdem sollen sie entsprechende Daten selbst löschen und Facebooks Speicherrechte einschränken können. (Justizausschuss des US-Senats)

Und wie kann ich meinen Facebook-Suchverlauf selbst löschen?

  1. Facebook-Einstellungen öffnen
  2. Auf "Deine Facebook-Informationen" klicken
  3. Das Aktivitätenprotokoll öffnen, die einzelnen Aktivitäten werden dann angezeigt
  4. Die gewünschten Suchbegriffe löschen oder privat stellen

Gerechtigkeit

All die neuen CSU-Gesetze haben nur einer Partei genützt – der AfD

13.06.2018, 15:14 · Aktualisiert: 13.06.2018, 15:19

In Bayern wird im Herbst ein neuer Landtag gewählt – CSU-Chef Markus Söder macht daher aktuell vor allem Wahlkampf mit neuen, harten Gesetzen. Es gibt mehr Freiheiten für die Polizei, Lager für Flüchtlinge, Maßnahmen gegen psychisch Kranke. Und Kreuze.

Was es nicht gibt: die Wählergunst. Denn laut einer neuen Umfrage droht der CSU der Verlust der absoluten Mehrheit. Die AfD legt hingegen zu. Und ist nun zweitstärkste Kraft in Bayern.

Die Umfrage zeigt: Die Pläne von CSU-Chef Markus Söder, die AfD rechts zu überholen, scheitern grandios.