Bild: Facebook; Montage: bento

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Vergiss eBay: Warum die richtigen Schnäppchen bei Facebook Marketplace warten

23.08.2017, 15:07 · Aktualisiert: 23.08.2017, 17:56

Vor einer Woche hat Facebook eine Konkurrenz zu eBay gestartet. Sie heißt Marketplace. Dort kannst du abseits von Flohmarkt- und Ticketgruppen ganz offiziell Sachen verkaufen. Es ist keine wahnsinnig innovative Idee, aber für Facebook ist es ein weiterer Schritt in Richtung des großen Ziels, die eine Plattform für alle Bedürfnisse zu werden. 

Aber warum sollte man Marketplace überhaupt benutzen?

Die Funktionen von Marketplace sind nicht außergewöhnlich, zudem ist man mit seinem Facebook-Profil dort viel weniger anonym als bei eBay. Eigentlich gibt es keinen guten Grund, das Shoppen zu Facebook zu verlegen – außer, dass es im Moment noch echte Schnäppchen zu holen gibt.

Wer schon mal etwas auf eBay-Kleinanzeigen verkauft hat, kennt das Spiel: 

  • Stellst du dein Objekt zu einem deiner Meinung nach gerechtfertigten Preis ins Netz, meldet sich kein Schwein. 
  • Sobald du den Preis aus Verzweiflung bis unterhalb deiner Schmerzgrenze gesenkt hast, klingelt dein Telefon nach wenigen Sekunden. 
  • Hast du etwas zu verschenken, ist es meist schon nach kurzer Zeit abgeholt. 

Die Schnäppchenjäger lauern überall – und zu jeder Tageszeit.

Für Käufer ist genau das häufig ein Problem: Die richtig guten Angebote sind meist nur ganz kurz auf der Plattform, bevor sie jemand wegschnappt.

Was dir alles auf eBay-Kleinanzeigen passieren kann:

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Hier liegt nun der Vorteil von Facebook Marketplace. Denn bisher nutzen noch vergleichsweise wenige Menschen das Angebot. Bei vielen deutschen Usern wurde die Facebook-Erweiterung erst in den vergangenen Tagen freigeschaltet. Einige haben von Marketplace auch noch gar nichts mitbekommen. 

Das Ergebnis: Bei vielen Angeboten liest man "Von 10 Personen gesehen", "Von 4 Personen gesehen" oder sogar nur "Von 1 Person gesehen". Und das oft sogar nach mehreren Tagen. Zum Vergleich: Auf eBay-Kleinanzeigen sind es innerhalb von Minuten oft schon mehrere Hundert.

Ein paar Beispiele:

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Und auch wenn du gerade keine Möbel oder Klamotten brauchst: Vielleicht bist du ja auf der Suche nach einer, äh, Wiese?

Nein? Na gut. 

Ob auf Facebook jemals so kuriose Sachen verkauft werden wie auf eBay?


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Bitte, lasst sie nicht wahr sein.