Bild: The Monster Project

15.01.2018, 19:02

Nix mehr mit Gänsehaut!

Monster unter dem Bett oder im Schrank werden nicht kleiner oder weniger beängstigend, wenn man versucht sie zu ignorieren – sondern wenn man mit ihnen lacht. Das wissen Freunde der Pop-Kultur spätestens seit dem Film Monster AG. Ganz in diesem Sinne erweckt "The Monster Project“ die von Kindern gezeichneten Monster zum Leben.

Was steckt dahinter?

An "The Monster Project" arbeiten mehr als 100 Künstler und Kinder aus der ganzen Welt. Zuerst malen Kinder ihr eigenes Monster, dann zeichnen die Künstler basierend auf dieser Idee ein Bild.

So werden aus den Ideen von Kindern professionelle Kunstwerke: Riesen mit Ballons, Monsterherzen, Hochhausroboter und vieles mehr.

Hier kannst du dir eine Auswahl der Bilder anschauen:

The Monster Project/Reagan
AJ Jefferies
The Monster Project/Armani
Anna Kulakovskaja
The Monster Project/Gabrielle
Kathrin Honesta
The Monster Project/Kade
Chris Schofield
The Monster Project/Suyash
Patrick Evrard
The Monster Project/Gaelyn
Morphine Motion Graphics
1/12

Dabei geht es jedoch um sehr viel mehr, als einfach nur schöne Bilder: "Viele Kinder haben heutzutage nicht die Möglichkeit ihre Kreativität voll zu entfalten. Das ist ein Trend den wir aufhalten möchten", heißt es auf der Webseite des Projekts.

Durch die wirkliche Umsetzung ihrer Idee und Fantasie soll den Kindern vor allem eins signalisiert werden: Deiner Kreativität und Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt. Die Kinder sollen damit schon früh anfangen an sich und ihre Ideen zu glauben.

Es soll aber auch eine Inspiration für alle anderen sein: "Das Projekt ist nicht nur für Kinder. Es ist eine großartige Möglichkeit in die bizarren und fantasiereichen Vorstellungen von jemand anderem zu blicken. Das ist eine großartige Möglichkeit.“

Besonders schön: Die Künstler arbeiten für dieses Projekt unentgeltlich. Oder um es mit den Worten von “The Monster Project“ zu sagen: "Die Liebe zur Kunst und die Kreativität ist ein tolles Geschenk, dass gerne geteilt werden sollte." Wer möchte, kann allerdings spenden, oder den alljährlich erscheinenden Bildband über die Website kaufen.

Hier ist das zugehörige Video:

Hier gibt es noch andere Monster-Kunst.


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China nimmt unseren Plastikmüll nicht mehr. Also wohin damit?

15.01.2018, 15:40 · Aktualisiert: 16.01.2018, 14:06

Die größte Müllkippe der Welt nimmt keinen Müll aus dem Ausland mehr: Zum Jahreswechsel hat China den Import von Plastikmüll gestoppt. Die Volksrepublik hat die Qualitätsstandards für importierte Abfälle wie Plastikmüll und auch Elektroschrott und Altpapier angehoben. Ab März werden diese weiter verschärft – dann ist auch der Import von vorsortierten Kunststoffabfällen nicht mehr erlaubt. 

Bisher landeten 56 Prozent aller weltweiten Kunststoffabfälle in China – aus Deutschland gingen im Jahr 2016 etwa 750.000 Tonnen Plastikmüll dort hin. Nun ist Schluss damit. Das stellt auch Deutschland vor ein Problem: Die Kapazitäten für das Recycling von Plastikmüll sind erschöpft und das Plastik, das recycelt wird, will die Industrie nicht haben. Wir haben Christina Dornack, Professorin am Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft an der TU Dresden, gefragt, was das für uns bedeutet.