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FAQ

JOURNALISMUS

Wir berichten, was in der Welt passiert und was wichtig ist - unabhängig von irgendwelchen Interessen. Uns schreibt niemand vor, was wir schreiben dürfen und was nicht. Unser Job als Journalisten ist es, nachzufragen und zu prüfen - und nicht bloß Meinungen und Behauptungen zu verbreiten.

Berichtet ihr objektiv?

Möglichst objektiv sollen Journalisten berichten, liest man öfters. Gemeint ist damit meist: Journalisten sollen nüchterne Fakten darstellen. Aber schon bei der Auswahl und Gewichtung der Fakten lässt sich streiten: Was ist nun objektiv? Wir glauben, dass es keine absolut objektive Berichterstattung geben kann. Wir wollen fair berichten und transparent machen, woher wir welche Informationen haben. Und wie wir zu unseren Einschätzungen kommen. Und wenn wir uns mal geirrt haben, dann weisen wir darauf hin, entschuldigen uns und korrigieren den Fehler.

Was ist eine Nachricht?

Was ist wann wo passiert? Wer war beteiligt und wie spielte es sich ab? So klar und objektiv wie möglich versuchen wir, bei relevanten Ereignissen diese Fragen schnell zu beantworten. Wir sprechen mit Augenzeugen, Experten, Betroffenen; andere Quellen verlinken wir direkt in unseren Texten, um größtmögliche Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu schaffen. Die Nachricht ist Journalismus in reinster Form; nichts beschreibt sie besser als der zum geflügelten Wort gewordene Satz des SPIEGEL-Gründers Rudolf Augstein: "Sagen, was ist."

Was ist eine Analyse?

Warum ist etwas passiert? Wer steckt dahinter? Was folgt daraus? So klar wie möglich ordnen wir das Geschehen ein, machen es anschaulich und zeichnen Entwicklungen nach. Unsere Autoren und Redakteure wägen in ihren Analysen die bekannten Fakten ab und schildern ihre Einschätzung - das heißt natürlich nicht, dass nicht doch alles ganz anders kommen kann.

Was ist ein Kommentar?

Wie lässt sich das Geschehen bewerten? Unsere Autoren und Redakteure argumentieren klar, meinungsstark, manchmal polemisch. Unsere Kommentare sind, das liegt in der Natur der Sache, absolut subjektiv und müssen nicht der Meinung der gesamten Redaktion entsprechen. Wir wollen weder unseren Lesern noch unseren Kollegen vorschreiben, wie sie über einen Sachverhalt zu denken haben; wir wollen zu Debatte anregen - und freuen uns auf den Dialog.

Was ist eine Kolumne?

Was bewegt uns? Aus welcher Perspektive lässt sich das Geschehen betrachten? Wie über die großen und die kleinen Dinge denken? Unsere Kolumnisten kommentieren pointiert und meinungsstark; sie sind streitbar und provozieren manchmal. In ihren Kolumnen zeichnen sie ein Bild der Welt, wie sie sie sehen. Ihre Texte geben ihre persönliche Meinung wieder, nicht zwingend die der Redaktion.

Was ist ein Interview?

Wer kennt sich wirklich aus? Wer schildert einen Vorgang besonders anschaulich? Wer formuliert seinen Standpunkt pointiert und klug? Wir sprechen mit Experten, Betroffenen, Meinungsführern: Wer etwas zu sagen hat, kommt bei uns zu Wort. Unsere veröffentlichten Interviews bleiben möglichst nah am Wortlaut der tatsächlich geführten Gespräche, sind aber keine Protokolle. Sie werden in der Regel, so ist es in Deutschland üblich, vor Veröffentlichung vom Interviewpartner autorisiert. So lassen sich Missverständnisse vermeiden.

Was ist eine Reportage?

Warum soll ich mich für das Geschehen interessieren? Und wie fühlt es sich an? Unsere Reporter erzählen von Ereignissen, die sie selbst erlebt haben, von Dingen, die sie gesehen, gehört, gefühlt, geschmeckt, gerochen haben, von Menschen, die sie kennengelernt haben - so präzise, anschaulich, fesselnd wie möglich. Die Reportage kann nur subjektiv, darf aber nie fiktiv sein. Sie liefert, was die Naturalisten im 19. Jahrhundert unter Literatur verstanden: "Ein Stück Leben, gesehen durch ein Temperament".

Woher bekommt ihr eure Informationen?

Die Recherche verläuft immer anders: Mal telefonieren wir, mal chatten wir, mal lesen wir Dokumente, mal sind wir selbst vor Ort. Wenn wir über ein Ereignis berichten, ohne selbst dabei gewesen zu sein, bemühen wir uns um zwei unabhängige Quellen. Zwei-Quellen-Prinzip nennt sich das. Sollte uns das mal nicht gelingen, weisen wir darauf hin. Nicht immer sind zwei Quellen nötig: Wenn eine Firma zum Beispiel mitteilt, dass sie einen neuen Chef hat, vertrauen wir im Regelfall darauf.

Was bedeutet Informantenschutz?

Ein Informant ist jemand, der uns Informationen zur Veröffentlichung übergibt. Wir schützen unsere Informanten und verraten ihre Identität nicht an Behörden oder Unternehmen. Auch dann nicht, wenn die Beschaffung der Informationen durch den Informanten womöglich illegal war. Der Informantenschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Pressefreiheit. In Deutschland kann ein Richter keinen Journalisten zwingen, seine Quellen zu verraten. Das nennt sich Zeugnisverweigerungsrecht.

Lasst ihr eure Texte vor der Veröffentlichung genehmigen?

Ein Unternehmen oder eine Person kann nicht bestimmen, was wir schreiben. Schließlich ist die Pressefreiheit im Grundgesetz garantiert. Deswegen legen wir unsere Texte auch niemandem zur Genehmigung vor. Nur bevor wir ein Interview veröffentlichen, bieten wir auf Wunsch eine Autorisierung an. Warum? Wir veröffentlichen meist nicht das gesamte Gespräch, das wir mit einem Interviewpartner geführt haben, sondern nur einen gekürzten Teil. Der Interviewte kann diese Version des Interviews freigeben oder kleine Änderungen vorschlagen. Gehen die Änderungswünsche zu weit und kehren Aussagen ins Gegenteil um, veröffentlichen wir das Interview nicht. Ein großer Berufsverband von Journalisten, der Deutsche Journalisten Verband, hat Leitlinien zur Autorisierung von Interviews veröffentlicht.

FINANZIERUNG

Wie finanziert ihr euch?

Wir verdienen unser Geld mit Werbung: einerseits durch Werbebanner, andererseits durch "Advertorials" und sogenanntes "Native Advertising".

Was ist ein "Advertorial"?

Beim Advertorial kommen Text und Fotos vom Kunden - nicht aus der bento-Redaktion. Der Kunde zahlt dafür, dass sein Text bei bento erscheint. Solche Texte sind mit "Anzeige" gekennzeichnet.

Was ist "Native Advertising"?

"Native Advertising" ist bezahlte Werbung. Dabei wendet sich ein Kunde mit einem speziellen Thema an unsere Anzeigenabteilung. Anschließend erarbeitet ein Mitarbeiter, der nur für "Native Advertising" zuständig ist, einen konkreten Beitrag zu dem gewünschten Thema. Dieser Beitrag wird auf bento erscheinen. Ihr erkennt ihn auf der Startseite am "Sponsored Post"-Logo auf dem Bild sowie einem grünen Rand, zudem ist der Beitrag nicht mit dem Namen eines bento-Redakteurs überschrieben, sondern mit dem Namen der Firma. Auf Facebook kennzeichnen wir "Native Advertising" mit dem Hinweis "Dieser Artikel wurde im Auftrag und mit Unterstützung von Kunde XY verfasst".

Welche Regeln gelten für "Native Advertising"?

Bei bento trennen wir strikt zwischen Werbung und Redaktion, das heißt: Redakteure von bento schreiben nie "Native Advertising", dafür haben wir eigene Mitarbeiter, die wiederum nie redaktionelle Artikel schreiben. Dieser Mitarbeiter erstellt in Absprache mit dem Kunden den Beitrag, vor der Veröffentlichung genehmigt der Kunde den Beitrag.

Können sich Unternehmen also positive redaktionelle Berichterstattung kaufen?

Definitiv nicht. Auf die redaktionellen Beiträge bei bento haben Unternehmen keinen Einfluss. Generell können sich Firmen bei uns keine redaktionelle Berichterstattung kaufen oder bestellen und bekommen auch keine Texte vor der Veröffentlichung vorgelegt.

Was verbirgt sich hinter der "bento Shopping List"?

Hier stellen wir euch verschiedene Produkte vor, die wir selbst gern hätten – oder schon haben. Bücher, Gadgets, Klamotten zum Beispiel. Diese Beiträge entstehen nicht im Auftrag eines Kunden. Konkret: Niemand bezahlt uns dafür, dass wir sein Produkt bei bento vorstellen. Und trotzdem können wir mit diesen Beiträgen Geld verdienen, nämlich durch sogenannte Affiliate Links. Wie das? So: Wenn jemand auf einen Link im Artikel klickt, und das Produkt in dem Online-Shop tatsächlich kauft, bekommen wir in manchen Fällen eine kleine Provision.

Schaden euch Ad-Blocker?

Ja, denn wir finanzieren uns durch Werbung. Dafür ist bento für euch kostenlos im Netz verfügbar. Wenn Nutzer Ad-Blocker verwenden, um Werbebanner zu entfernen, können wir weniger Werbung verkaufen. Das heißt: Wir können weniger Mitarbeiter bezahlen, weniger Journalismus machen, weniger Beiträge veröffentlichen. Deshalb schlagen wir allen Nutzern von Ad-Blockern einen Deal vor: Wir verzichten auf Werbung, die euch ins Gesicht springt, Sound abspielt oder sich nicht wegklicken lässt. Ihr verzichtet dafür auf unseren Seiten auf euren Ad-Blocker und richtet eine Ausnahme für bento ein.

Noch mehr Fragen? Dann schreibt uns an redaktion@bento.de